Notfallmedizin, Teil 2 · Stufe WBJ 2

Atemwegsmanagement im Rettungsdienst

Der Atemweg entscheidet im Notfall über Minuten. Diese Einheit folgt der Stufenfolge der Leitlinien: erst oxygenieren, dann sichern, bei Problemen früh die Strategie wechseln und jede Tubuslage mit der Kapnographie beweisen.

Neufassung für das E-Learning nach den Themen der Zusatzweiterbildung Notfallmedizin, geschrieben aus der S1-Leitlinie Prähospitales Atemwegsmanagement, der S1-Leitlinie Atemwegsmanagement 2023, den ERC-Leitlinien 2025 und der Primärliteratur. Fragen neu formuliert. Eigene Schemata.
Lernziele
  • Indikation und Dringlichkeit der Atemwegssicherung einschätzen.
  • Sauerstoff zielgerichtet geben und die NIV indizieren.
  • Maskenbeatmung und Präoxygenierung sicher durchführen.
  • Die Intubation vorbereiten, durchführen und die Lage mit der Kapnographie beweisen.
  • Bei misslungener Intubation nach Stufenplan handeln bis zur Koniotomie.
  • Beatmung einstellen und Hypoxämie unter Beatmung systematisch abklären.

Zu dieser Lerneinheit

  1. Sechs Lektionen mit je einem Fragenblock, danach drei Fallbeispiele mit mehreren Entscheidungen und ein Abschlussquiz.
  2. Die Fragen sind gemischt: Einfach- und Mehrfachauswahl, Reihenfolge, Zuordnung, Rechnen und freie Antwort mit Musterlösung.
  3. Zur Vertiefung passen ACLS und BLS, Schwieriger Atemweg und Analgesie, Sedierung und Narkose im Rettungsdienst.

Lektion 1

Indikation, Dringlichkeit und Sauerstoffgabe

Die meisten Atemwegssicherungen im Rettungsdienst erfolgen bei Reanimationen; weitere häufige Anlässe sind akute kardiopulmonale Erkrankungen, neurologische Notfälle mit Bewusstseinsstörung und schwere Traumen. Die Leitlinie stellt eine Empfehlung an den Anfang: Die Indikation zur invasiven Atemwegssicherung wird prähospital immer kritisch geprüft (Timmermann 2019). Enge, Licht, Lagerung und fehlende Hilfe machen jede Intubation außerhalb der Klinik riskanter als im OP.

Die Dringlichkeit bestimmt, wie viel Zeit für Vorbereitung bleibt. Sofort handeln muss, wer einen Patienten mit Apnoe oder Kreislaufstillstand vor sich hat. Unmittelbar, aber nach kurzer Vorbereitung mit Präoxygenierung, wird gesichert bei Hypoxämie trotz Sauerstoff oder bei Bewusstlosigkeit mit Verlust der Schutzreflexe. Dringlich, also vorausschauend und möglichst unter besten Bedingungen, ist die Sicherung bei drohender Verlegung, etwa durch eine zunehmende Schwellung bei Anaphylaxie oder Inhalationstrauma.

Vor jeder invasiven Maßnahme stehen die einfachen: Kopf überstrecken und Kinn anheben, bei Verdacht auf eine Verletzung der Halswirbelsäule vorrangig den Esmarch-Handgriff, sichtbare Fremdkörper und Sekret absaugen, einen Guedel- oder Wendltubus einlegen und bewusstlose, ausreichend atmende Patienten in die stabile Seitenlage bringen.

Sauerstoff wird nach Ziel gegeben, nicht nach Gewohnheit. Bei den meisten akut Kranken wird eine Sättigung von 94 bis 98 % angestrebt, bei Patienten mit Risiko einer hyperkapnischen Ateminsuffizienz, etwa bei schwerer COPD, 88 bis 92 % (O’Driscoll 2017). Welche inspiratorische Sauerstofffraktion eine Applikationsform erreicht, hängt vom Fluss, vom Maskensitz und vom Atemminutenvolumen ab.

Erreichbare inspiratorische Sauerstofffraktion0,20,40,60,81,0Nasenbrille, 1 bis 6 l/mineinfache Maske, 5 bis 10 l/minMaske mit Reservoir, 12 bis 15 l/minBeutel mit Reservoir, dicht; Demand-VentilFiO₂Richtwerte bei spontan atmenden Erwachsenen; die tatsächliche FiO₂ hängt von Atemminutenvolumen, Maskensitz undFluss ab. Nur ein dichtes System mit Reservoir oder Demand-Ventil erreicht Werte nahe 1,0. Eigene Darstellung,nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 1: Erreichbare inspiratorische Sauerstofffraktion nach Applikationsform. Eigene Darstellung

Lektion 2

Nichtinvasive Beatmung

Die nichtinvasive Beatmung (NIV) mit Maske oder als CPAP unterstützt die Atmung, ohne den Atemweg invasiv zu sichern. Der positive Druck rekrutiert Alveolen und erhöht die funktionelle Residualkapazität, verringert die Atemarbeit und verbessert den Gasaustausch. Beim kardiogenen Lungenödem senkt der erhöhte intrathorakale Druck zusätzlich die Vorlast und die Nachlast des linken Ventrikels. Bei der hyperkapnischen Exazerbation einer COPD entlastet die Druckunterstützung die erschöpfte Atemmuskulatur.

Die beste Evidenz besteht für das akute kardiogene Lungenödem und die hyperkapnische COPD-Exazerbation; hier vermeidet die NIV Intubationen und senkt die Sterblichkeit (S3-Leitlinie NIV). Voraussetzungen sind ein wacher, kooperativer Patient mit erhaltenen Schutzreflexen, ohne Erbrechen, ohne relevante Gesichtsverletzung und ohne Kreislaufschock, eine passende Maske und ein Team, das die NIV beherrscht. Bessert sich der Zustand nach kurzer Zeit nicht oder trübt der Patient ein, wird die NIV beendet und intubiert.

Tabelle 1: NIV im Rettungsdienst
Inhalt
gute Indikationenkardiogenes Lungenödem, hyperkapnische COPD-Exazerbation; Präoxygenierung bei Hypoxämie
Voraussetzungenwach und kooperativ, Schutzreflexe erhalten, kein Erbrechen, Kreislauf stabil, trainiertes Team
AbbruchEintrübung, Erschöpfung, Erbrechen, Kreislaufschock, keine Besserung nach kurzer Zeit

Lektion 3

Maskenbeatmung und Präoxygenierung

Die Beutel-Masken-Beatmung überbrückt, bis der Atemweg gesichert ist, und sie ist die Rückfallebene nach jedem Fehlversuch. Sie verlangt Übung. Einhändig wird die Maske im C-E-Griff gehalten; zweihändig mit Daumen und Thenar im V-E-Griff, während eine zweite Person den Beutel bedient, gelingt die Beatmung zuverlässiger (Joffe 2010). Wird die Beatmung schwierig, werden Kopf und Unterkiefer neu positioniert, ein Guedel- oder Wendltubus eingelegt und zu zweit beatmet.

Eine ausreichende Maskenbeatmung erkennt man an sichtbarer Thoraxhebung, an einer Kapnographiekurve und an stabiler oder steigender Sättigung. Das Hubvolumen liegt beim Erwachsenen bei etwa 6 bis 7 ml/kg idealem Körpergewicht, also bei etwa 500 ml; größere Volumina und Spitzendrücke über 20 cmH₂O blähen den Magen und erhöhen das Aspirationsrisiko. Eine Magenblähung verschlechtert wiederum die Beatmung.

Vor jeder invasiven Atemwegssicherung wird präoxygeniert. Der Patient atmet mit Oberkörperhochlage etwa vier Minuten über eine dicht sitzende Maske mit Reservoir oder ein Demand-Ventil reinen Sauerstoff (Timmermann 2019). Eine Nasenbrille mit 15 l/min kann die Apnoezeit zusätzlich verlängern. Bei hypoxämischen Patienten ist die Präoxygenierung mit NIV der Maske überlegen: In der PREOXI-Studie senkte sie schwere Hypoxämien während der Notfallintubation deutlich (Gibbs 2024).

Lektion 4

Intubation und Lagekontrolle

Die Ausrüstung ist standardisiert und vollständig, bevor die Narkose beginnt: Absaugung, Beutel-Masken-System mit Reservoir, Guedel- und Wendltuben, Laryngoskop mit Macintosh-Spateln und Videolaryngoskop, Tuben in mehreren Größen mit Führungsstab und Bougie, eine extraglottische Atemwegshilfe der zweiten Generation, ein Koniotomieset, Kapnographie und Stethoskop. Eine kurze Absprache im Team legt fest, wer was tut und was bei einem Fehlversuch geschieht.

Hinweise auf eine schwierige Laryngoskopie fasst das LEMON-Schema zusammen: Aussehen von Gesicht und Hals, eine kleine Mundöffnung oder ein kurzer Abstand zwischen Kinn und Zungenbein, ein hoher Mallampati-Grad, eine Verlegung durch Blut, Erbrochenes oder Schwellung und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule (Reed 2005). Adipositas, Gesichtsverletzungen und die Immobilisation der Halswirbelsäule kommen im Rettungsdienst häufig hinzu. Das Videolaryngoskop erhöht die Rate erfolgreicher Erstversuche (Prekker 2023); die Leitlinien empfehlen es für den Notfall.

Jeder weitere Intubationsversuch erhöht das Risiko für Hypoxämie, Aspiration, Schwellung, Bradykardie und Kreislaufstillstand (Mort 2004). Prähospital sollen daher höchstens zwei Versuche unternommen werden; vor dem zweiten wird oxygeniert und etwas verändert: Lagerung, Spatel, Videolaryngoskop oder Bougie. Die Sicht auf die Stimmbandebene verbessern Schnüffelposition oder Rampenlagerung, eine externe Kehlkopfmanipulation nach dem BURP-Prinzip und ein Videolaryngoskop.

Die Tubuslage wird mit der Kapnographie bewiesen: Nur eine anhaltende Kurve über mehrere Atemzüge schließt eine ösophageale Fehllage sicher aus. Auskultation, Beschlagen des Tubus und Thoraxhebung reichen allein nicht; auch unter Reanimation zeigt die Kurve bei richtiger Lage einen niedrigen, aber vorhandenen Wert (Soar 2025).

Kapnographiekurven im NotfallNormal: Plateaugleichmäßige Kurven mit Plateau,etCO₂ 35 bis 45 mmHgObstruktionansteigend ohne Plateau:Bronchospasmus, Sekret, KnickPlötzlich keine KurveDiskonnektion, Dislokation,Fehllage im ÖsophagusUnter Reanimationniedrig unter Kompressionen, sprunghafterAnstieg bei Wiederkehr des KreislaufsSchematische Kurven. Die Kapnographie mit Kurve ist der Standard zur Lagekontrolle nach Intubation und währendder Reanimation (Soar 2025). Eigene Darstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 2: Kapnographiekurven im Notfall. Eigene Darstellung

Der Krikoiddruck soll eine Regurgitation verhindern, ist aber umstritten. Er kann die Laryngoskopie und die Maskenbeatmung erschweren, den Ösophagus unvollständig verschließen und bei Erbrechen gefährlich sein; in einer großen randomisierten Studie blieb die Aspirationsrate ohne Krikoiddruck gleich (Birenbaum 2019). Behindert er die Sicht oder die Beatmung, wird er gelöst.

Evidence Box

Die größte Gefahr der Notfallintubation ist nicht der Atemweg allein, sondern der Kreislauf: In einer internationalen Beobachtungsstudie an kritisch Kranken trat bei fast der Hälfte ein schweres Ereignis auf, am häufigsten eine kardiovaskuläre Instabilität, dazu schwere Hypoxämie und Kreislaufstillstand (Russotto 2021). Kreislaufstabilisierung vor der Einleitung, angepasste Dosen und ein Vasopressor in Griffweite gehören deshalb zur Vorbereitung.

Lektion 5

Misslungene Intubation, extraglottischer Atemweg, Koniotomie

Misslingt die Intubation, zählt nur die Oxygenierung. Nach dem ersten Fehlversuch wird mit Maske beatmet und der zweite Versuch verbessert. Misslingt auch dieser, folgt eine extraglottische Atemwegshilfe der zweiten Generation, also mit Drainagekanal für eine Magensonde, etwa ein Larynxtubus oder eine Larynxmaske. Vorgehalten werden soll das Produkt, mit dem das Team auch in der Klinik regelmäßig übt (Timmermann 2019).

Prähospitale Atemwegssicherung, StufenfolgeIndikation prüfenist invasivwirklich nötig?PräoxygenierenFiO₂ 1,0, dicht,etwa 4 MinutenIntubationhöchstens zweiVersucheKapnographieLage sichernund überwachenEGA 2. Generationwenn IntubationmisslingtMaske zu zweitGuedel oder Wendl,V-E-GriffKoniotomiewenn weder Intubationnoch OxygenierungZwischen allen Schritten gilt: Oxygenierung vor Intubation. Nach jedem Fehlversuch wird zuerst wieder oxygeniertund die Strategie gewechselt, nicht derselbe Versuch wiederholt (nach Timmermann 2019 und Soar 2025). EigeneDarstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 3: Stufenfolge der prähospitalen Atemwegssicherung. Eigene Darstellung

Beim Larynxtubus richtet sich die Größe nach der Körpergröße; der Cuff wird nicht maximal, sondern mit einem Druck von etwa 60 cmH₂O geblockt und gemessen. Über den Drainagekanal wird eine Magensonde eingeführt, die Lage mit der Kapnographie kontrolliert. Zu hoher Cuffdruck kann Zunge und Rachen schädigen.

Kann weder intubiert noch oxygeniert werden, liegt eine Situation vor, die ohne invasiven Zugang zum Tod führt. Dann wird ohne Zögern koniotomiert. Möglich sind die chirurgische Technik mit Skalpell, Bougie und Tubus, die Seldinger-Technik mit Draht und Dilatator und die Punktionskoniotomie mit einer Kanüle. Für Erwachsene empfehlen die britische Leitlinie und die S1-Leitlinie Atemwegsmanagement die Skalpelltechnik, weil sie schnell ist und einen blockbaren Tubus liefert (Frerk 2015).

Lektion 6

Beatmung und Überwachung

Nach der Atemwegssicherung wird der Patient kontrolliert beatmet. Eine sinnvolle Grundeinstellung beim Erwachsenen ist ein Tidalvolumen von 6 bis 8 ml/kg idealem Körpergewicht, ein PEEP von 5 cmH₂O, eine Atemfrequenz, die Normokapnie erreicht, meist 10 bis 14/min, zunächst eine FiO₂ von 1,0, die dann nach der Sättigung reduziert wird, und eine Druckbegrenzung, die einen Plateaudruck unter 30 cmH₂O sichert. Der Ziel-etCO₂ liegt bei den meisten Patienten bei 35 bis 45 mmHg.

Fällt die Sättigung unter Beatmung, hilft ein fester Ablauf. Die Merkhilfe DOPES erinnert an Dislokation des Tubus, Obstruktion durch Sekret, Knick oder Bronchospasmus, Pneumothorax, Equipment wie leere Sauerstoffflasche oder Diskonnektion und Stacking, also dynamische Überblähung, sowie einen geblähten Magen. Bei Unklarheit wird der Patient vom Gerät getrennt und von Hand mit reinem Sauerstoff beatmet.

Tabelle 2: Überwachung nach Atemwegssicherung
ParameterWarum
Sättigung und Kapnographie mit KurveOxygenierung, Tubuslage, Ventilation, Kreislauf
Beatmungsdrücke und VoluminaObstruktion, Pneumothorax, Leck
Tubustiefe an der Zahnreihe, CuffdruckDislokation beim Umlagern und Transport
Blutdruck und HerzfrequenzHypotonie nach Einleitung und Überdruckbeatmung
NarkosetiefeWachheit unter Relaxierung vermeiden

Lektion 7

Fallbeispiele mit Entscheidungen

Die Fälle entwickeln sich mit Ihren Entscheidungen. Jede Entscheidung erhält eine Rückmeldung; danach geht der Fall weiter.

Lektion 8

Merksätze

Merksätze

  • Die Indikation zur invasiven Atemwegssicherung wird prähospital immer kritisch geprüft.
  • Sauerstoff nach Ziel: 94 bis 98 %, bei Hyperkapnierisiko 88 bis 92 %.
  • NIV bei wachen, kooperativen Patienten mit Lungenödem oder hyperkapnischer COPD.
  • Präoxygenieren: dicht, FiO₂ 1,0, etwa 4 Minuten; bei Hypoxämie mit NIV.
  • Höchstens zwei Intubationsversuche, jeder mit Veränderung; dazwischen oxygenieren.
  • Keine Kurve, falscher Ort: Die Kapnographie beweist die Tubuslage.
  • Weder intubieren noch oxygenieren: Skalpell, Bougie, Tubus.
  • Hypoxämie unter Beatmung: DOPES, im Zweifel von Hand beatmen.

Aufgaben

Aufgabenblock abschließen

Markieren Sie den Block als bearbeitet, wenn Sie alle Aufgaben gelöst und mit den Lösungen verglichen haben.

Abschlussquiz, etwa 12 Minuten

Abschlussquiz

Zwölf Fragen. Bestanden ab 80 %.

Zum Nachschlagen

Begriffe und Literatur

BegriffBedeutung
EGAextraglottische Atemwegshilfe, etwa Larynxtubus oder Larynxmaske; zweite Generation mit Drainagekanal
NIVnichtinvasive Beatmung über Maske
BURPDruck auf den Schildknorpel nach hinten, oben und rechts zur Verbesserung der Sicht
LEMONMerkhilfe für Prädiktoren einer schwierigen Laryngoskopie
DOPESMerkhilfe für Ursachen einer Hypoxämie unter Beatmung
CICOweder intubieren noch oxygenieren möglich; Indikation zur Koniotomie

Literatur

  1. Timmermann A, Böttiger BW, Byhahn C et al. S1-Leitlinie Prähospitales Atemwegsmanagement (Kurzfassung). Anästh Intensivmed 2019;60:316–336. AWMF 001-040.
  2. Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. S1-Leitlinie Atemwegsmanagement 2023. AWMF-Registernummer 001-028.
  3. Soar J, Böttiger BW, Carli P et al. European Resuscitation Council Guidelines 2025 Adult Advanced Life Support. Resuscitation 2025;215 Suppl 1:110769.
  4. O’Driscoll BR, Howard LS, Earis J, Mak V. BTS guideline for oxygen use in adults in healthcare and emergency settings. Thorax 2017;72(Suppl 1):ii1–ii90.
  5. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. S3-Leitlinie Nichtinvasive Beatmung als Therapie der akuten respiratorischen Insuffizienz. AWMF-Registernummer 020-004, aktuelle Fassung.
  6. Joffe AM, Hetzel S, Liew EC. A two-handed jaw-thrust technique is superior to the one-handed “EC-clamp” technique for mask ventilation in the apneic unconscious person. Anesthesiology 2010;113:873–879.
  7. Gibbs KW, Semler MW, Driver BE et al. Noninvasive ventilation for preoxygenation during emergency intubation. N Engl J Med 2024;390:2165–2177.
  8. Reed MJ, Dunn MJG, McKeown DW. Can an airway assessment score predict difficulty at intubation in the emergency department? Emerg Med J 2005;22:99–102.
  9. Prekker ME, Driver BE, Trent SA et al. Video versus direct laryngoscopy for tracheal intubation of critically ill adults. N Engl J Med 2023;389:418–429.
  10. Mort TC. Emergency tracheal intubation: complications associated with repeated laryngoscopic attempts. Anesth Analg 2004;99:607–613.
  11. Knill RL. Difficult laryngoscopy made easy with a “BURP”. Can J Anaesth 1993;40:279–282.
  12. Birenbaum A, Hajage D, Roche S et al. Effect of cricoid pressure compared with a sham procedure in the rapid sequence induction of anesthesia: the IRIS randomized clinical trial. JAMA Surg 2019;154:9–17.
  13. Russotto V, Myatra SN, Laffey JG et al. Intubation practices and adverse peri-intubation events in critically ill patients from 29 countries. JAMA 2021;325:1164–1172.
  14. Frerk C, Mitchell VS, McNarry AF et al. Difficult Airway Society 2015 guidelines for management of unanticipated difficult intubation in adults. Br J Anaesth 2015;115:827–848.

© 2026 Ulrich Frey. Alle Rechte vorbehalten. Neufassung für das E-Learning, Recherchestand September 2026. Die Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine Leitlinie, keine Fachinformation und keine lokalen Standards.