Notfallmedizin, Teil 4 · Stufe WBJ 2

Schädel-Hirn- und Wirbelsäulentrauma

Beim Schädel-Hirn-Trauma entscheidet sich das Ergebnis oft in der ersten Stunde, nicht durch den Unfall selbst, sondern durch Hypoxie und Hypotonie danach. Beim Wirbelsäulentrauma geht es darum, Schäden zu verhindern, ohne durch reflexhafte Immobilisation neue zu setzen.

Neufassung für das E-Learning nach den Themen der Zusatzweiterbildung Notfallmedizin, geschrieben aus der S3-Leitlinie Polytrauma 2022, den Leitlinien der Brain Trauma Foundation, den Entscheidungsregeln für CT und Halswirbelsäule und der Primärliteratur. Fragen neu formuliert. Eigene Schemata und Rechner.
Lernziele
  • Ein Schädel-Hirn-Trauma nach Mechanismus, Befund und GCS einteilen.
  • Sekundäre Hirnschäden durch Kontrolle von Oxygenierung, Blutdruck und Ventilation verhindern.
  • Zeichen des erhöhten Hirndrucks erkennen und präklinisch behandeln.
  • Die Zielklinik nach CT-Kriterien und Verletzungsschwere wählen, auch bei Kindern und Antikoagulierten.
  • Neurogenen und spinalen Schock unterscheiden und die Läsionshöhe bestimmen.
  • Die Wirbelsäule selektiv und mit passendem Hilfsmittel immobilisieren und den Atemweg bei HWS-Verdacht sichern.

Zu dieser Lerneinheit

  1. Sieben Lektionen mit Fragenblöcken, zwei Rechner, vier Fälle mit mehreren Entscheidungen und ein Abschlussquiz.
  2. Die Rechner sind Lernhilfen; die Einteilung erfolgt am Patienten und wird dokumentiert.
  3. Zur Vertiefung passen Neuroanästhesie, Schockraum und Analgesie, Sedierung, Narkose und Beatmung.

Lektion 1

Schädel-Hirn-Trauma: Einteilung und Untersuchung

Ein Schädel-Hirn-Trauma ist eine Funktionsstörung oder strukturelle Schädigung des Gehirns durch äußere Gewalt. Pathologisch unterscheidet man fokale Schäden, also Kontusionen und epidurale, subdurale und intrazerebrale Blutungen, von diffusen Schäden wie der diffusen axonalen Verletzung und dem diffusen Hirnödem. Das Leitsymptom ist die Bewusstseinsstörung; hinzu kommen Amnesie, Kopfschmerz, Erbrechen, Krampfanfälle und fokale neurologische Defizite.

Die Basisuntersuchung umfasst Vitalzeichen mit Sättigung und Blutdruck, die Glasgow Coma Scale, Pupillenweite und Lichtreaktion, Seitenzeichen der Motorik, äußere Verletzungen am Kopf mit Zeichen einer Schädelbasisfraktur wie Brillenhämatom oder Liquorfluss, die Halswirbelsäule, den Blutzucker und die Frage nach Gerinnungshemmern. Nach der GCS wird das Schädel-Hirn-Trauma in leicht (13 bis 15), mittelschwer (9 bis 12) und schwer (3 bis 8) eingeteilt. Weil die GCS nach Sedierung, Intoxikation und im Verlauf schwankt, wird sie wiederholt und mit ihren Einzelwerten dokumentiert.

Glasgow Coma Scale

Beste Reaktion je Kategorie; bei Seitendifferenz zählt die bessere Seite. Die Einzelwerte werden immer mit dokumentiert, etwa A2 V2 M5.

Augen
Sprache
Motorik
GCS
Einteilung

Lektion 2

Sekundäre Hirnschädigung, Perfusionsdruck und Hirndruck

Die primäre Hirnschädigung entsteht im Moment des Traumas und ist nicht mehr beeinflussbar. Die sekundäre Schädigung entwickelt sich in den folgenden Minuten bis Tagen durch Hypoxie, Hypotonie, Hypo- und Hyperkapnie, Anämie, Fieber, Hypo- und Hyperglykämie, Krampfanfälle und steigenden Hirndruck. Schon eine einzelne Episode mit Hypotonie oder Hypoxie verschlechtert das Ergebnis deutlich. Präklinische Therapie ist deshalb vor allem Prävention des sekundären Schadens.

Intrakranielle Druck-Volumen-Beziehungzusätzliches Volumen (Blutung, Ödem)HirndruckKompensation:Liquor und venöses Blut weichen ausDekompensation:kleine Mengen, großer AnstiegCPP = MAP minus ICPMAP 80, ICP 20:CPP 60 mmHgMAP 70, ICP 30:CPP 40 mmHg, IschämieZiel nach BTF:CPP 60 bis 70 mmHgNach der Monro-Kellie-Doktrin ist das Schädelvolumen fest. Ist die Reserve erschöpft, lässt jede weitere Zunahmeden Druck steil ansteigen; dann entscheidet der Mitteldruck über die Hirndurchblutung (Carney 2017). EigeneDarstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 1: Druck-Volumen-Beziehung und Perfusionsdruck. Eigene Darstellung

Der zerebrale Perfusionsdruck ist die Differenz aus mittlerem arteriellem Druck und Hirndruck. Die Brain Trauma Foundation empfiehlt beim schweren Schädel-Hirn-Trauma einen Perfusionsdruck von 60 bis 70 mmHg (Carney 2017). Präklinisch ist der Hirndruck unbekannt, deshalb wird ein ausreichender Blutdruck angestrebt: systolisch mindestens 100 mmHg bei 50- bis 69-Jährigen und mindestens 110 mmHg bei Jüngeren und Älteren.

Zerebraler Perfusionsdruck

CPP gleich mittlerer arterieller Druck minus Hirndruck. Präklinisch ist der Hirndruck unbekannt; beim schweren Schädel-Hirn-Trauma wird er auf 20 mmHg oder mehr geschätzt.

CPP
Bewertung

Zeichen des erhöhten Hirndrucks sind eine Anisokorie mit lichtstarrer weiter Pupille, eine Streckreaktion, ein Abfall der GCS und der Cushing-Reflex mit Hypertonie, Bradykardie und unregelmäßiger Atmung. Dann helfen Oberkörperhochlage um 30 Grad bei neutraler Kopfhaltung ohne Abschnürung der Halsvenen, ausreichende Sedierung und Analgesie, Normoventilation und die Osmotherapie mit Mannitol oder hypertoner Kochsalzlösung. Eine kurzzeitige Hyperventilation ist nur als Brücke bei akuter Einklemmung vertretbar. Glukokortikoide werden nicht gegeben; in der CRASH-Studie erhöhten sie die Sterblichkeit (CRASH 2004).

Lektion 3

Atemweg, Narkose und Beatmung beim schweren SHT

Bei einem schweren Schädel-Hirn-Trauma mit einer GCS von 8 oder weniger, fehlenden Schutzreflexen, Hypoxie trotz Sauerstoff oder Unruhe mit Eigengefährdung wird die Narkose eingeleitet und intubiert. Die Einleitung erfolgt kreislaufschonend; ein Blutdruckabfall bei der Einleitung ist ebenso schädlich wie eine Hypoxie. Nach der Intubation wird normoventiliert: Die Kapnographie mit einem Ziel von 35 bis 40 mmHg ersetzt präklinisch die Blutgasanalyse; beim Polytrauma kann die Differenz zwischen arteriellem und endtidalem CO₂ größer sein, deshalb wird in der Klinik früh abgeglichen. Ein moderater PEEP von etwa 5 cmH₂O beeinträchtigt den Hirndruck nicht relevant und verhindert Atelektasen; höhere Werte werden nur bei schwerer Oxygenierungsstörung und stabilem Kreislauf eingesetzt.

Tabelle 1: Ziele beim schweren Schädel-Hirn-Trauma (präklinisch)
GrößeZiel
Sättigungüber 94 %; keine Hypoxie
systolischer Blutdruckmindestens 100 bis 110 mmHg je nach Alter
etCO₂35 bis 40 mmHg; keine prophylaktische Hyperventilation
LagerungOberkörper 30 Grad, Kopf neutral, Halsvenen frei
Blutzucker, TemperaturNormoglykämie, Normothermie
TransportTraumazentrum mit Neurochirurgie und CT rund um die Uhr

Eine sichere Prognose ist am Unfallort nicht möglich. Auch ein tief komatöser Patient ohne Reflexe wird versorgt und transportiert, solange keine sicheren Todeszeichen bestehen; die Diagnostik in der Klinik klärt, was möglich ist.

Lektion 4

Freies Intervall, CT-Kriterien und Zielklinik

Ein freies Intervall ist das klassische Warnzeichen eines epiduralen Hämatoms: Der Patient ist nach kurzer Bewusstlosigkeit wieder wach und wird nach Minuten bis Stunden erneut somnolent, oft mit Anisokorie. Dann zählt die Zeit bis zur Entlastung. Deshalb gehört auch ein scheinbar leichtes Schädel-Hirn-Trauma mit Risikofaktoren in eine Klinik, die jederzeit ein CT durchführen kann.

Die Indikation zum CT stützt sich auf validierte Regeln wie die Canadian CT Head Rule (Stiell 2001) und die Leitlinie des britischen NICE. Hinweise sind eine GCS unter 15 zwei Stunden nach dem Trauma, der Verdacht auf eine offene oder Schädelbasisfraktur, wiederholtes Erbrechen, ein Alter über 65 Jahren, ein Krampfanfall, fokale Defizite, eine Amnesie für mehr als 30 Minuten vor dem Ereignis, ein gefährlicher Mechanismus und die Einnahme von Gerinnungshemmern. Bei Kindern unterscheidet die PECARN-Regel nach Alter unter und über zwei Jahren; Warnzeichen sind unter anderem eine veränderte Bewusstseinslage, tastbare Schädelfrakturen, bei Säuglingen ein nicht frontales Kopfschwartenhämatom und ein schwerer Mechanismus (Kuppermann 2009). Bei Kindern ist auch an eine Misshandlung zu denken, wenn Schilderung und Befund nicht zusammenpassen.

Ein hochenergetischer Mechanismus wie ein angefahrener Fußgänger mit zerstörter Frontscheibe, ein Aufprall mit hoher Geschwindigkeit oder ein Sturz aus großer Höhe spricht für die Versorgung in einem Traumazentrum, auch wenn der Patient zunächst stabil wirkt.

Lektion 5

Wirbelsäulen- und Rückenmarkverletzung

Eine isolierte Rückenmarkverletzung ist selten; häufig bestehen zugleich ein Schädel-Hirn-Trauma, Thorax-, Abdominal- und Beckenverletzungen oder Frakturen der Extremitäten. An eine Wirbelsäulenverletzung wird bei Hochrasanztraumen, Stürzen aus größerer Höhe, axialer Stauchung etwa beim Kopfsprung in flaches Wasser, Überschlag und Herausschleudern aus dem Fahrzeug gedacht.

Der neurogene Schock ist eine Kreislaufstörung durch Ausfall des Sympathikus bei Läsionen oberhalb etwa Th6: Hypotonie mit Bradykardie und warmer, trockener, rosiger Haut unterhalb der Läsion. Er unterscheidet sich vom hämorrhagischen Schock, der Tachykardie und kalte, blasse Haut zeigt; beide können gleichzeitig vorliegen. Der spinale Schock ist dagegen ein neurologisches Phänomen: ein vorübergehender Ausfall aller Reflexe und des Muskeltonus unterhalb der Läsion, der Stunden bis Wochen dauert.

Orientierung für die LäsionshöheC4 Schlüsselbein, SchulterT4 BrustwarzenT10 NabelL1 LeisteS1 Fußaußenrand, SohleKennmuskeln (Myotome)C4: Zwerchfell (C3 bis C5)C5: EllenbogenbeugungC6: HandgelenkstreckungC7: EllenbogenstreckungC8: FingerbeugungT1: FingerspreizungL2: HüftbeugungL3: KniestreckungL4: FußhebungL5: GroßzehenhebungS1: FußsenkungDie Läsionshöhe ist das unterste Segment mit normaler Funktion. Läsionen oberhalb C5 gefährden die Atmung,oberhalb T6 drohen neurogener Schock und autonome Dysregulation (nach der ASIA-Klassifikation). EigeneDarstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 2: Dermatome und Kennmuskeln zur Bestimmung der Läsionshöhe. Eigene Darstellung

Der neurogene Schock wird mit vorsichtiger Volumengabe und früh mit Noradrenalin behandelt, die Bradykardie mit Atropin, bei Bedarf mit Adrenalin oder Schrittmacher. Nach akuter Rückenmarkverletzung wird ein Mitteldruck von 85 bis 90 mmHg empfohlen (Walters 2013). Hochdosiertes Methylprednisolon nach den NASCIS-Protokollen wird präklinisch nicht gegeben; der Nutzen ist nicht belegt, Infektionen und Blutungen nehmen zu. Ziel ist eine Klinik mit Wirbelsäulenchirurgie; eine frühe Dekompression innerhalb von 24 Stunden verbesserte in STASCIS das neurologische Ergebnis (Fehlings 2012).

Lektion 6

Selektive Immobilisation und Atemweg bei HWS-Verdacht

Die Wirbelsäule wird heute selektiv immobilisiert. Nach NEXUS ist bei wachen, nicht intoxikierten Patienten ohne Mittellinien-Druckschmerz, ohne neurologisches Defizit und ohne ablenkende Verletzung eine relevante Halswirbelsäulenverletzung sehr unwahrscheinlich (Hoffman 2000); die Canadian C-Spine Rule bezieht Alter und Mechanismus ein (Stiell 2001). Bei Verdacht wird manuell stabilisiert und in der Vakuummatratze transportiert.

Selektive Immobilisation der WirbelsäuleMechanismusHochrasanz, Sturz,axiale Last?KlinikSchmerz, Druck-schmerz, Defizit?Beurteilbar?wach, nüchtern, keineAblenkungsverletzungEntscheidungnach NEXUS oderCanadian C-Spinekeine KriterienkeineImmobilisationVerdachtmanuell stabilisieren,VakuummatratzeRettungSchaufeltrage, Boardnur zum UmlagernImmobilisation schadet auch: Druckstellen, erschwerter Atemweg, eingeschränkte Atmung, Hirndruckanstieg durchHalskrausen. Deshalb gezielt statt reflexhaft (S3-Leitlinie Polytrauma 2022). Eigene Darstellung, nichtmaßstabsgetreu.
Abbildung 3: Selektive Immobilisation der Wirbelsäule. Eigene Darstellung
Tabelle 2: Hilfsmittel zur Immobilisation
HilfsmittelEinsatzNachteile
HalsortheseUnterstützung der manuellen Stabilisierungerschwerter Atemweg, Druckstellen, Hirndruckanstieg; nicht reflexhaft
SchaufeltrageAufnehmen und Umlagern mit wenig Bewegungnicht zum längeren Liegen
SpineboardRettung aus schwierigem Geländehart, Druckstellen, eingeschränkte Atmung; nur kurz
VakuummatratzeTransportnicht zur Rettung aus engen Räumen
Rettungskorsettschonende Rettung aus dem Fahrzeugzeitaufwendig; bei Kreislaufinstabilität schnelle Rettung

Muss bei Verdacht auf eine Halswirbelsäulenverletzung der Atemweg gesichert werden, stabilisiert ein Helfer den Kopf manuell in Neutralstellung; die Front der Halsorthese wird geöffnet, der Atemweg mit Esmarch-Handgriff statt Überstrecken freigemacht. Das Videolaryngoskop mit Bougie ist die Methode der Wahl, der extraglottische Atemweg die Rückfallebene. Ein Motorradhelm wird zu zweit abgenommen: Einer stabilisiert den Hals von unten, der andere zieht den Helm unter Kippen über Nase und Hinterkopf ab. Bei älteren Menschen mit degenerativer Halswirbelsäule kann schon ein leichter Auffahrunfall ein zentrales Rückenmarksyndrom mit betonter Armschwäche auslösen.

Lektion 7

Strangulation

Nach einem Strangulationsversuch steht die hypoxische Hirnschädigung im Vordergrund. Hinzu kommen Verletzungen von Kehlkopf und Trachea mit zunehmender Schwellung, Dissektionen der Halsgefäße, ein Lungenödem nach Obstruktion und Krampfanfälle. Frakturen der Halswirbelsäule sind beim Erhängen ohne tiefen Fall selten, werden aber bis zum Ausschluss bedacht. Beim Transport wird auf Atemweg und Schwellung, Krampfanfälle, Rhythmusstörungen und die Sicherheit des Patienten geachtet. Aufgenommen wird der Patient über die Notaufnahme mit Intensivüberwachung; die psychiatrische Mitbehandlung folgt nach Stabilisierung.

Lektion 8

Fallbeispiele mit Entscheidungen

Die Fälle entwickeln sich mit Ihren Entscheidungen. Jede Entscheidung erhält eine Rückmeldung; danach geht der Fall weiter.

Lektion 9

Merksätze

Merksätze

  • Primärer Schaden ist geschehen; der sekundäre lässt sich verhindern: keine Hypoxie, keine Hypotonie.
  • GCS mit Einzelwerten dokumentieren; 8 oder weniger heißt schweres SHT.
  • CPP = MAP minus ICP, Ziel 60 bis 70 mmHg; systolisch mindestens 100 bis 110 mmHg.
  • Normoventilation mit etCO₂ 35 bis 40 mmHg; Hyperventilation nur als Brücke bei Einklemmung.
  • Freies Intervall: epidurales Hämatom, schnellstmöglich Entlastung.
  • Keine Glukokortikoide beim SHT, kein Methylprednisolon beim Querschnitt.
  • Neurogener Schock: Hypotonie mit Bradykardie und warmer Haut; Atropin, Noradrenalin, MAP 85 bis 90 mmHg.
  • Wirbelsäule selektiv immobilisieren; manuell stabilisieren, Vakuummatratze zum Transport.

Aufgaben

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Abschlussquiz, etwa 12 Minuten

Abschlussquiz

Zwölf Fragen. Bestanden ab 80 %.

Zum Nachschlagen

Begriffe und Literatur

BegriffBedeutung
CPPzerebraler Perfusionsdruck, Mitteldruck minus Hirndruck
Cushing-ReflexHypertonie, Bradykardie und unregelmäßige Atmung bei drohender Einklemmung
neurogener SchockKreislaufversagen durch Sympathikusausfall nach Rückenmarkverletzung
spinaler Schockvorübergehender Reflex- und Tonusverlust unterhalb der Läsion
NEXUSEntscheidungsregel zur Bildgebung der Halswirbelsäule
PECARNEntscheidungsregel zum CT nach Kopfverletzung bei Kindern

Literatur

  1. Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung. AWMF-Registernummer 187-023, Fassung 2022.
  2. Carney N, Totten AM, O’Reilly C et al. Guidelines for the management of severe traumatic brain injury, fourth edition. Neurosurgery 2017;80:6–15.
  3. CRASH trial collaborators. Effect of intravenous corticosteroids on death within 14 days in 10008 adults with clinically significant head injury. Lancet 2004;364:1321–1328.
  4. Stiell IG, Wells GA, Vandemheen K et al. The Canadian CT Head Rule for patients with minor head injury. Lancet 2001;357:1391–1396.
  5. Stiell IG, Wells GA, Vandemheen KL et al. The Canadian C-spine rule for radiography in alert and stable trauma patients. JAMA 2001;286:1841–1848.
  6. Hoffman JR, Mower WR, Wolfson AB et al. Validity of a set of clinical criteria to rule out injury to the cervical spine in patients with blunt trauma. N Engl J Med 2000;343:94–99.
  7. Kuppermann N, Holmes JF, Dayan PS et al. Identification of children at very low risk of clinically-important brain injuries after head trauma. Lancet 2009;374:1160–1170.
  8. National Institute for Health and Care Excellence. Head injury: assessment and early management. NICE guideline NG232, 2023.
  9. Walters BC, Hadley MN, Hurlbert RJ et al. Guidelines for the management of acute cervical spine and spinal cord injuries: 2013 update. Neurosurgery 2013;60 Suppl 1:82–91.
  10. Fehlings MG, Vaccaro A, Wilson JR et al. Early versus delayed decompression for traumatic cervical spinal cord injury: results of the Surgical Timing in Acute Spinal Cord Injury Study (STASCIS). PLoS One 2012;7:e32037.

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