Kinderanästhesie und Neugeborene

Schwierige Intubation bei Babys

Die Intubation beim Kind ist meist einfach. Schwierig wird sie, wenn man die kindliche Anatomie unterschätzt, den bekannt schwierigen Atemweg nicht respektiert oder ohne Erfahrung und Material arbeitet.

Lernziele
  • Inzidenz schwieriger Intubationen und das Risiko respiratorischer Komplikationen bei Kindern einordnen.
  • Die anatomischen Besonderheiten des kindlichen Atemwegs beschreiben und ihre Folgen für Lagerung, Spatel, Tubus und Tubuslage ableiten.
  • Den Step-down-Algorithmus für den unerwartet schwierigen Atemweg in seinen Prinzipien erklären.
  • Krankheitsbilder mit erwartet schwierigem Atemweg erkennen und das Vorgehen planen.

Zu dieser Lerneinheit

Grundlage ist das Thema „Intubation“ (Schwierige Intubation bei Babys) des Repetitoriums. Es beschreibt dieselben Inhalte in mehreren Abschnitten; jede Aussage steht hier einmal. Die vier Fragen zur Kehlkopfanatomie sind Wiederholungsaufgaben im Aufgabenblock.

Grundlagen der Kinderanästhesie: Online-Tutorial Kinderanästhesie.

Lektion 1

Inzidenz, respiratorische Komplikationen und Expertise

Wie häufig ist die schwierige Intubation?

Tabelle 1: Inzidenz schwieriger Intubationen
KollektivInzidenzentspricht
Erwachsene (Shiga et al. 2005)5,8 %1 : 17
Kinder, 24 165 Anästhesien (Murat 2004)0,12 %1 : 800
Kinder, 19 519 Anästhesien (Schmidt 2008)0,18 %1 : 555
„zur allgemeinen Beruhigung“ (Repetitorium)1 : 175

Schwierige Intubationen sind bei Kindern also deutlich seltener als bei Erwachsenen; „die Intubation beim Kind ist einfach“. Gerade weil sie selten sind, verlangen sie spezifisches Wissen und Techniken, die sich vom Erwachsenen unterscheiden.

Verhältnis 1 : n mit n = 100 / Inzidenz (%)0,12 % ergibt 1 : 833, gerundet 1 : 800 (Ergänzung)

Respiratorische Komplikationen und Erfahrung

Eine prospektive Kohortenstudie mit 9 297 Patientinnen und Patienten fand, wenn Assistenzärztinnen und -ärzte statt Fachärztinnen und -ärzten die Narkose führten, ein relatives Risiko von 2,35 für Laryngospasmus und von 1,93 für Husten, Entsättigung oder Atemwegsobstruktion.

Eine retrospektive postalische Umfrage unter 5 200 französischen Anästhesistinnen und Anästhesisten (Auroy et al. 1997), die Alter, Geschlecht, Facharztjahre, Ausbildung und Art der Einrichtung berücksichtigte, zeigte: Das Risiko respiratorischer Komplikationen hängt stark von der Zahl der jährlich betreuten Kinderanästhesien ab.

Tabelle 2: Respiratorische Komplikationen nach Fallzahl (Auroy et al. 1997)
Kinderanästhesien pro JahrRisikoentspricht
0 bis 1000,7 %1 : 140
100 bis 2000,28 %1 : 360
über 2000,13 %1 : 770

Expertise als Sicherheitsfaktor

Der wichtigste Faktor für die Sicherheit ist die Erfahrung der handelnden Person. Expertise senkt das Risiko respiratorischer Komplikationen deutlich, und bei bekannten oder erwarteten Intubationsschwierigkeiten ist sie zwingend erforderlich, sei es individuell durch eine erfahrene Anästhesistin oder institutionell durch ein eingespieltes Team. Fehlt sie vor Ort, kann die Verlegung in ein Kinderzentrum nötig sein, und diese Entscheidung wird besser vor dem Eingriff getroffen als während einer misslungenen Intubation. Zur institutionellen Kompetenz gehören kindgerechte Materialien in allen Größen und die apparative Ausstattung für den schwierigen Atemweg. Zu den Voraussetzungen der Narkose selbst zählt, dass Hypoxie und Hyperoxie ebenso strikt vermieden werden wie Hypo- und Hyperkapnie, weil das unreife Gehirn auf beide Extreme empfindlich reagiert.

Evidence Box, ErgänzungDie europäische Beobachtungsstudie APRICOT (Habre et al., Lancet Respir Med 2017, über 30 000 Kinder) bestätigte: Schwere kritische Ereignisse, vor allem respiratorische, sind häufiger bei jungen Kindern, bei Vorerkrankungen und wenn weniger erfahrene Teams die Narkose führen. Daraus folgt die Forderung nach ausreichenden Fallzahlen und nach Unterstützung durch erfahrene Kinderanästhesistinnen und -anästhesisten.

Die Kohortenstudie mit 9 297 Kindern ist von Ungern-Sternberg et al. (Lancet 2010, Perth). Ihre Hauptaussage betrifft die Anamnese: Eine positive respiratorische Anamnese erhöhte das Risiko für Bronchospasmus etwa achtfach und für Laryngospasmus etwa vierfach; die Werte zur Erfahrung der Anästhesistinnen und Anästhesisten stehen im Volltext.

Übung 1.1

Übung 1.2, Rechenaufgabe

Rechnen Sie die Inzidenz von 0,18 % (Schmidt 2008) in ein Verhältnis 1 : n um, und bestimmen Sie, um welchen Faktor das Komplikationsrisiko bei 0 bis 100 Fällen pro Jahr (0,7 %) höher ist als bei über 200 Fällen (0,13 %; eine Nachkommastelle).

Lektion 2

Kindliche Anatomie und ihre Konsequenzen

Tabelle 3: Besonderheiten und Konsequenzen
BesonderheitKonsequenz
Missverhältnis zwischen Ärztin oder Arzt und Patientfeine, „spitzfingrige“ Arbeit
großer sagittaler Durchmesser des relativ großen Kopfes (großes Neurokranium)in Rückenlage Anteversion des Kopfes mit Kompression der Schlundweichteile; Neigung zum seitlichen Wegkippen
hochstehender Kehlkopfsteilerer Blickwinkel, Epiglottis muss oft aufgeladen werden
relativ großer Schildknorpelandere Proportionen beim Laryngoskopieren
kleiner Ringknorpel mit nach posterior geneigter Lamina: trichterförmiger Kehlkopfdas Krikoid ist die funktionell engste und die einzige nicht dehnbare Stelle; bestimmt die Tubusgröße
kurze Trachea, beim Neugeborenen etwa 4 cmeinseitige Intubation leicht möglich
rechter Oberlappenbronchus unmittelbar nach der BifurkationTubusspitze kann ihn verlegen: abgeschwächtes Atemgeräusch rechts apikal
knorpeliges, weiches Thoraxskelettbei einseitiger Intubation „nachziehender Thorax links“
wenig Platz im kleinen Mundnasale Intubation mit Magill-Zange schwierig

Die Beschreibung des trichterförmigen Kehlkopfs mit engstem Krikoid stützt das Repetitorium auf Bayeux (1897), Peter (1936), Eckenhoff (1951) und Holzki et al. (2009).

Evidence Box, EinordnungDas Repetitorium gibt die Höhe des kindlichen Kehlkopfs mit C1 bis C3 an, beim Erwachsenen mit C5. Üblich sind folgende Angaben: Beim Neugeborenen steht die Glottis etwa auf Höhe C3 bis C4, die Epiglottisspitze reicht bis C1; beim Erwachsenen liegt die Glottis auf Höhe C5 bis C6. Bildgebende Studien (unter anderem Litman 2003, Dalal 2009) fanden die engste Stelle in Ruhe teils auf Glottisebene; unbestritten ist, dass der Krikoidring der engste nicht dehnbare Abschnitt bleibt und damit funktionell über Tubusgröße und Stenosen entscheidet.

Lagerung und Maskenbeatmung

Empfohlen ist die „verbesserte Jackson-Position“ (Schnüffelposition) mit dem Kopf in Neutralstellung, die Gesichtsebene parallel zur Unterlage. Hilfreich sind Nackenrolle, gegebenenfalls Kopfring und eine Unterpolsterung der Schultern. Den Mundboden nicht komprimieren.

Intubationstechnik

Vier technische Punkte prägen die Intubation beim Säugling. Beim Spatel lehren Pädiater meist den geraden, aus der Erwachsenenanästhesie ist der gebogene geläufig; entscheidend ist, den zu verwenden, mit dem man am geübtesten ist, denn Notfälle und Kinder sind kein Experimentierfeld. Die Größe 00 gibt es allerdings oft nur als geraden Spatel. Die nasale Intubation hat einen ungünstigeren Winkel und wenig Platz im Mund, sodass häufig eine Magill-Zange nötig ist; die Angabe des Repetitoriums, sie gelinge nur in etwa der Hälfte der Fälle, ließ sich nicht belegen und wurde nicht übernommen. Bei der Tubusgröße unterstellt die modifizierte Cole-Formel einen linearen Zusammenhang zwischen Alter und Innendurchmesser; es gibt mehrere Varianten, die primär für ungecuffte Standardtuben gelten, weshalb Tubustabellen nach Alter und Fabrikat mit und ohne Cuff zuverlässiger sind. Und bei der Tubuslage ist wegen der kurzen Trachea, die beim Neugeborenen nur etwa 4 cm misst, die Spitze sorgfältig zu positionieren und auskultatorisch zu kontrollieren; eine einseitige Intubation entsteht hier durch wenige Millimeter.

Innendurchmesser ohne Cuff (mm) = Alter (Jahre) / 4 + 4  |  mit Cuff = Alter / 4 + 3,5modifizierte Cole-Formel und Variante für gecuffte Tuben (Ergänzung, vgl. Tutorial Kinderanästhesie)

Übung 2.1

Übung 2.2

Übung 2.3, Rechenaufgabe

Welche Innendurchmesser ergeben die Formeln für ein 6-jähriges Kind ohne Cuff und mit Cuff (mm)?

Lektion 3

Unerwartet und erwartet schwieriger Atemweg

Algorithmus für den unerwartet schwierigen Atemweg

  • Er ist kein Entscheidungsbaum, sondern ein klarer Step-down-Algorithmus mit hierarchischen Schritten.
  • Er enthält getrennte Pfade für „cannot ventilate/oxygenate“ und „cannot intubate“ sowie einen Pfad für Komplikationen nach der Intubation.
  • Erstes Prinzip: Primat der Fehlerbehebung. Zweites Prinzip: ausreichende Narkosetiefe herstellen.
  • Er arbeitet mit Plan A und Plan B.

Wegen der geringen Apnoetoleranz kann eine „cannot ventilate/oxygenate“-Situation beim Kind rasch lebensbedrohlich werden; ein klarer, geübter Handlungsplan ist deshalb nötig.

Anästhesie Box, ErgänzungDas Repetitorium nennt keine Quelle für den Algorithmus. Die beschriebenen Prinzipien entsprechen dem Vorschlag von Weiss und Engelhardt (Paediatr Anaesth 2010) und den Leitlinien der Association of Paediatric Anaesthetists und der Difficult Airway Society (2015). Häufige behebbare Ursachen einer schwierigen Maskenbeatmung sind zu flache Narkose, Laryngospasmus, Magenüberblähung, falsche Kopfposition und Kompression des Mundbodens. Erst wenn diese behoben sind, folgen Atemwegshilfen, supraglottische Atemwege und, als letzte Stufe, der invasive Zugang.

Bekannte oder erwartete Intubationsschwierigkeiten

Anders als beim unerwartet schwierigen Atemweg lassen sich Vorbereitung und Vorgehen beim erwartet schwierigen Atemweg planen. Das Repetitorium nennt als typische Ursachen ausgeprägte Mittelgesichtsspalten, die Pierre-Robin-Sequenz mit Mikrogenie und Glossoptose, ein Lymphom, das Franceschetti- oder Treacher-Collins-Syndrom mit unterentwickeltem Unterkiefer, ein Lymphangioma colli und ein faziales Hämangiom, das auch die Atemwege betreffen kann. Allen gemeinsam ist, dass Maskenbeatmung, Einstellbarkeit des Kehlkopfs oder beides beeinträchtigt sein können, weshalb die Spontanatmung möglichst erhalten bleibt und ein zweites Verfahren bereitliegt.

Dann ist Expertise gefragt, individuell oder institutionell, gegebenenfalls durch Verlegung in ein Kinderzentrum. Goldstandard bei bekannt schwierigem Atemweg ist die sekundär fiberoptische Intubation über die Larynxmaske.

Zusammenfassung: Entscheidend für den Intubationserfolg sind die Würdigung der kindlichen Anatomie und Physiologie, der Respekt vor dem bekannt schwierigen Atemweg sowie individuelle Expertise und institutionelle Kompetenz mit kindgerechtem Material und passender Ausstattung.

Übung 3.1

Übung 3.2

Lektion 4

Pitfalls, Merksätze und Aufgabenblock

Pitfalls

  • Den Kopf in Rückenlage liegen lassen, wie er fällt: Anteversion und Obstruktion.
  • Mit den Fingern den Mundboden eindrücken.
  • Einen ungewohnten Spatel im Notfall ausprobieren.
  • Einen Tubus gegen Widerstand im Krikoid vorschieben: Stenosegefahr.
  • Die Tubuslage nicht beidseits auskultieren: Endobronchiallage und Verlegung des rechten Oberlappens.
  • Ein Kind mit bekannt schwierigem Atemweg ohne Expertise und Material anästhesieren.

Merksätze

  • Schwierige Intubation: Erwachsene 1 : 17, Kinder etwa 1 : 555 bis 1 : 800.
  • Komplikationen sinken mit der Erfahrung: 0,7 % bei bis zu 100, 0,13 % bei über 200 Kinderanästhesien pro Jahr.
  • Trichterförmiger Kehlkopf, nicht dehnbares Krikoid, kurze Trachea, früher rechter Oberlappenabgang.
  • Neutralposition des Kopfes, Nackenrolle, spitzfingrig arbeiten.
  • Step-down: erst Fehler beheben, dann Narkose vertiefen, dann Plan B.
  • Bekannt schwierig: Expertise, gegebenenfalls Kinderzentrum; Goldstandard fiberoptisch über die Larynxmaske.

Fall

Aufgabe 1: Der Säugling mit kleinem Kinn

Gegeben:
Säugling, 3 Monate, Pierre-Robin-Sequenz, soll eine Gaumenoperation erhalten. Ihr Haus führt etwa 80 Kinderanästhesien im Jahr durch.

Frage:
Wie planen Sie?

Lösung

Erwartet schwieriger Atemweg bei geringer institutioneller Fallzahl: Expertise ist nötig, daher Verlegung in ein Kinderzentrum oder Anästhesie durch erfahrene Kinderanästhesistinnen und -anästhesisten mit vollständiger Ausstattung. Plan: Spontanatmung erhalten, Maskenbeatmung mit Guedel- oder Wendl-Tubus vorbereiten, Larynxmaske als Brücke, sekundär fiberoptische Intubation über die Larynxmaske als Goldstandard, Plan B mit Team besprechen, Hypoxie und Hyperkapnie vermeiden.

Fragen zur Kehlkopfanatomie (Repetitorium)

Frage 1: Warum spüre ich beim Einführen des Tubus allenfalls beim Krikoid einen Widerstand, nicht aber in der Stimmbandebene?

Lösung

Das Krikoid ist die funktionell engste Stelle des kindlichen Atemwegs und, anders als die Stimmbänder, nicht dehnbar. Der Widerstand entsteht deshalb dort.

Frage 2: Warum „klemmt“ ein nasal eingeführter Tubus, der oral noch „flutschte“?

Lösung

Der nasale Weg hat einen ungünstigeren Winkel; zusammen mit der Trichterform des Kehlkopfs durch das kleine, nach posterior geneigte Krikoid bleibt der Tubus leichter an den Kehlkopfstrukturen hängen.

Frage 3: Warum sehe ich mit einer 0°-Optik durch die Stimmbandebene auf das Krikoidlumen auch die Vorderwand des Kehlkopfs (Membrana cricothyroidea)?

Lösung

Wegen des hochstehenden, trichterförmigen Kehlkopfs und der Proportionen seiner Strukturen liegt die Vorderwand mit der Membrana cricothyroidea beim Blick durch die Stimmbänder auf das Krikoidlumen im Gesichtsfeld.

Frage 4: Warum entstehen Stenosen nach Intubation nur im Bereich des Krikoids?

Lösung

Das Krikoid ist die einzige nicht dehnbare Stelle. Ein zu großer Tubus oder ein zu stark geblockter Cuff drückt auf den starren Knorpelring; Ischämie, Narbe und Stenose folgen, während die elastischeren Strukturen darüber ausweichen.

Aufgabenblock abschließen

Markieren Sie den Block als bearbeitet, wenn Sie den Fall und die vier Fragen bearbeitet haben.

Abschlusstest, etwa 8 Minuten

Abschlusstest

Zehn Fragen, davon eine Rechenaufgabe. Bestanden ab 80 %.

Zum Nachschlagen

Begriffe und Literatur

BegriffBedeutung
KrikoidRingknorpel, funktionell engste und nicht dehnbare Stelle des kindlichen Atemwegs
Verbesserte Jackson-PositionSchnüffelposition mit Kopf in Neutralstellung, Gesichtsebene parallel zur Unterlage
Step-down-Algorithmushierarchischer Handlungsplan: Fehler beheben, Narkose vertiefen, Plan A, Plan B
Cannot ventilate/oxygenateMaskenbeatmung und Oxygenierung gelingen nicht
Cannot intubateIntubation gelingt nicht, Oxygenierung möglich
Cole-FormelSchätzung des Tubusinnendurchmessers aus dem Alter
Pierre-Robin-SequenzMikrognathie, Glossoptose, oft Gaumenspalte
Franceschetti-SyndromTreacher-Collins-Syndrom, mandibulofaziale Dysostose

Literatur (Repetitorium, Kurzbelege)

  1. Shiga T et al. Predicting difficult intubation in apparently normal patients. Anesthesiology 2005; 103:429.
  2. Murat I et al. Perioperative anaesthetic morbidity in children: a database of 24 165 anaesthetics over a 30-month period. Paediatr Anaesth 2004; 14:158.
  3. Schmidt J 2008 (im Repetitorium zitiert; vollständige Angabe folgt).
  4. Auroy Y et al. 1997, Umfrage unter französischen Anästhesistinnen und Anästhesisten (im Repetitorium zitiert; vollständige Angabe folgt).
  5. Bayeux R 1897; Peter K 1936; Eckenhoff JE 1951; Holzki J et al. 2009 (Kehlkopfanatomie, im Repetitorium zitiert).

Literatur zu den Ergänzungen

  1. Weiss M, Engelhardt T. Proposal for the management of the unexpected difficult pediatric airway. Paediatr Anaesth 2010; 20:454.
  2. Association of Paediatric Anaesthetists of Great Britain and Ireland, Difficult Airway Society. Paediatric difficult airway guidelines, 2015.
  3. Habre W et al. (APRICOT). Incidence of severe critical events in paediatric anaesthesia. Lancet Respir Med 2017; 5:412.
  4. Litman RS et al. Developmental changes of laryngeal dimensions in unparalyzed, sedated children. Anesthesiology 2003; 98:41.
  5. Dalal PG et al. Pediatric laryngeal dimensions: an age-based analysis. Anesth Analg 2009; 108:1475.

© 2026 Ulrich Frey. Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine praktische Ausbildung und keine lokalen Standards. Stand: September 2026.