Kinderanästhesie · Stufe PJ

Kinderanästhesie kompakt: Vorbereitung, Einleitung, Volumen und Regionalverfahren

Die Kindernarkose folgt wenigen gut belegten Regeln. Diese Einheit fasst sie in einem Durchgang zusammen und verweist auf die Vertiefungen des Moduls.

Neufassung für das E-Learning aus Leitlinien von ESAIC, BJA, DGAI und AWMF und der Primärliteratur. Drei Fälle stammen aus einem Tutorial zur Kinderanästhesie und wurden fachlich überarbeitet.
Lernziele
  • Gründe gegen einen ambulanten Eingriff und die Regeln zur Einwilligung benennen.
  • Tubus, Larynxmaske und Ausstattung nach Alter und Gewicht wählen.
  • Nüchternheit, Impfabstand, Infekt und Prämedikation nach aktuellen Empfehlungen anwenden.
  • Eine kontrollierte schnelle Einleitung beim Kind durchführen und lungenprotektiv beatmen.
  • Infusion und Transfusion nach Leitlinie planen und die 4-2-1-Regel richtig rechnen.
  • Kaudalanästhesie und Peniswurzelblock evidenzbasiert dosieren.

Zu dieser Lerneinheit

  1. Sechs Lektionen mit Ausstattungsrechner, danach drei Fälle, Aufgaben und ein Abschlussquiz.
  2. Dosierungen berechnet der Kinder-Narkoserechner; die übrigen Einheiten des Moduls vertiefen jedes Thema.

Lektion 1

Ambulante Eingriffe und Einwilligung

Die meisten Kinder, die eine Narkose erhalten, sind gesund und kommen zu kleinen elektiven Eingriffen. Viele dieser Eingriffe können ambulant erfolgen, wenn das Kind gesund ist, die Schmerzen oral beherrschbar sind und zu Hause eine verlässliche Betreuung besteht. Die Entscheidung stützt sich auf wenige, gut belegte Risikofaktoren.

Tabelle 1: Gründe gegen einen ambulanten Eingriff im Kindesalter
BereichBegründung
ehemalige Frühgeborene unter 60 Wochen postmenstruellerhöhtes Risiko postoperativer Apnoen; Überwachung über mindestens 12 Stunden (Coté 1995)
obstruktive Schlafapnoe mit schweren Symptomenerhöhtes Risiko respiratorischer Komplikationen, vor allem nach Opioiden
schlecht eingestellte Grunderkrankungetwa Epilepsie, Asthma, Diabetes oder relevanter Herzfehler
erwartete starke Schmerzen oder fehlende orale Aufnahmeintravenöse Analgesie oder Infusion nötig
fehlende verlässliche Betreuungkeine sichere Überwachung zu Hause

Aufklärung und Einwilligung

Einwilligen müssen die Sorgeberechtigten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf bei Routineeingriffen mit geringem Risiko der anwesende Elternteil in der Regel davon ausgehen, dass der andere einverstanden ist; bei schwerwiegenden Eingriffen mit erheblichen Risiken muss sich die Ärztin oder der Arzt der Zustimmung beider Elternteile vergewissern. Kinder werden altersgerecht einbezogen. Details stehen in der Lerneinheit Aufklärung und Einwilligung im Kindesalter.

Übung 1.1

Lektion 2

Atemweg, Ausstattung und Wärme

Vor der Einleitung ist alles vorbereitet, damit immer eine Person eine Hand am Kind hat. Spritzen werden nach der internationalen Farbnorm etikettiert, gewichtsbezogene Dosen vorher berechnet und im Team laut ausgesprochen. Für den Laryngospasmus und die Bradykardie liegen Atropin und ein schnell wirksames Relaxans bereit.

Atemweg

Die Maskenbeatmung gelingt beim Kleinkind am besten mit einer Schulterrolle oder einem Kopfring, weil der große Hinterkopf den Kopf sonst beugt. Meist verlegt die zurückfallende Zunge den Atemweg; Esmarch-Handgriff, ein offener Mund und ein Guedeltubus in ausreichender Narkosetiefe helfen. Gecuffte Tuben mit niedrigem Cuffdruck sind auch beim reifen Neugeborenen sicher: Sie senken die Zahl der Umintubationen ohne mehr Stridor (Weiss 2009). Die gemeinsame Leitlinie von ESAIC und BJA empfiehlt bei Neugeborenen und Säuglingen die Videolaryngoskopie und eine Relaxierung zur Intubation (Disma 2024).

Tabelle 2: Tubus und Larynxmaske
GrößeRegel
Tubus mit Cuff3,0 mm ab 3 kg bis 8 Monate, 3,5 mm von 8 Monaten bis 2 Jahre, danach Alter/4 plus 3,5 mm; je eine halbe Größe kleiner und größer bereithalten
Einführtiefe oraletwa Alter/2 plus 12 cm; Lage auskultieren, kapnographisch bestätigen
Cuffdruckhöchstens 20 cmH₂O, fortlaufend gemessen
Larynxmaskeunter 5 kg Größe 1, 5 bis 10 kg 1,5, 10 bis 20 kg 2, 20 bis 30 kg 2,5, 30 bis 50 kg 3, 50 bis 70 kg 4, 70 bis 100 kg 5

Kinder kühlen schnell aus. Die Körpertemperatur wird bei jeder Narkose gemessen, der Saal vorgewärmt und konvektive Wärme früh eingesetzt (S3-Leitlinie Perioperative Hypothermie).

Ausstattung und Flüssigkeit nach Gewicht

Larynxmaskengrößen nach Herstellerangaben, Flüssigkeit nach der Leitlinie zur perioperativen Infusionstherapie bei Kindern. Dosierungen berechnet der Kinder-Narkoserechner.

Larynxmaske
Beatmungsbeutel
Filter
Infusion
Erhaltung (4-2-1)
Defizit

Übung 2.1

Lektion 3

Evaluation, Nüchternheit und Prämedikation

Die Vorbereitung umfasst Anamnese einschließlich Blutungsneigung, Atemwegsinfekten und Schnarchen, eine gezielte Untersuchung und die Aufklärung. Bei gesunden Kindern und kleinen Eingriffen sind Routinelaborwerte nicht erforderlich, wenn die Blutungsanamnese unauffällig ist.

Tabelle 3: Nüchternheit, Impfabstand und Atemwegsinfekt
ThemaEmpfehlung
klare Flüssigkeitbis 1 Stunde vor der Einleitung (ESAIC 2022, DGAI 2022)
Muttermilchbis 3 Stunden
Säuglingsnahrung, leichte Mahlzeitbis 4 Stunden
feste Nahrungbis 6 Stunden
Impfungnach Totimpfstoff etwa 3 Tage, nach Lebendimpfstoff etwa 14 Tage Abstand zu elektiven Eingriffen (Siebert 2007)
Atemwegsinfektverschieben bei Fieber, eitrigem Sekret, produktivem Husten oder reduziertem Allgemeinzustand; seröse Rhinitis allein ist keine Kontraindikation (von Ungern-Sternberg 2010)

Angst und Prämedikation

Midazolam ist das am besten untersuchte Mittel: oral 0,5 mg/kg etwa 20 bis 30 Minuten vor der Einleitung oder nasal 0,2 mg/kg. Dexmedetomidin intranasal mit 1 bis 2 µg/kg ist eine gut belegte Alternative mit weniger paradoxen Reaktionen, braucht aber länger bis zum Wirkeintritt. Lidocain-Prilocain-Creme wird mindestens 60 Minuten vor der Punktion aufgetragen. Kindgerechte Kommunikation, Ablenkung und gegebenenfalls die Anwesenheit eines Elternteils bei der Einleitung sind ergänzende Maßnahmen. Details stehen in den Lerneinheiten Nüchternheit bei Kindern und Angst und Prämedikation.

Übung 3.1

Lektion 4

Einleitung und Beatmung

Die Einleitung erfolgt inhalativ oder intravenös, je nach Zugang, Alter und Kooperation. Intravenös wird eingeleitet beim nicht nüchternen Kind und bei Verdacht auf Disposition zur malignen Hyperthermie. Bei der inhalativen Einleitung wird Sevofluran in hoher Konzentration angeflutet, nach dem Einschlafen reduziert und dann der Zugang gelegt.

Beispielablauf einer inhalativen EinleitungMonitoringSpO₂, EKGSevofluranhoch anflutenBewusstlosKonzentration senkenAtemwegEsmarch, CPAPZugangnach Exzitationi.v.-MedikamenteOpioid, RelaxansDanach Relaxans abwarten, mit niedrigem Druck über die Maske beatmen, intubieren, Lage kapnographischbestätigen, Cuffdruck messen. Eigene Darstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 1: Beispielablauf einer inhalativen Einleitung. Eigene Darstellung

Schnelle Einleitung beim Kind

Beim Kind mit Aspirationsrisiko wird kontrolliert eingeleitet: gründliche Präoxygenierung, zügige Gabe von Hypnotikum und Relaxans, danach sanfte Maskenbeatmung mit niedrigem Druck bis zur vollständigen Relaxierung, ohne Krikoiddruck. Dieses Vorgehen verhindert Hypoxämien, ohne die Aspirationsrate zu erhöhen (Neuhaus 2013). Rocuronium wird für die schnelle Einleitung mit 0,9 bis 1,2 mg/kg dosiert, damit die Intubationsbedingungen rasch gut sind. Details stehen in der Lerneinheit Aspirationsrisiko und Einleitung bei vollem Magen.

Tabelle 4: Druckkontrollierte Beatmung beim Kind
ParameterEinstellung
Atemzugvolumen6 bis 8 ml/kg über den Inspirationsdruck einstellen
PEEPetwa 5 cmH₂O, auch unter Larynxmaske
Frequenznach Alter, Säugling etwa 30 bis 40/min, Schulkind etwa 15 bis 20/min, nach endtidalem CO₂
FiO₂so niedrig wie möglich bei normaler Sättigung

Übung 4.1

Lektion 5

Gefäßzugänge, Infusion und Transfusion

Periphere Zugänge gelingen beim Säugling an Hand, Fuß und Kopf, in Narkose auch an der V. saphena. Ultraschall erhöht die Erfolgsrate. Zentrale Katheter werden ultraschallgesteuert gelegt. Gelingt im Notfall kein Zugang, ist der intraossäre Weg der nächste Schritt (Lerneinheit Gefäßzugang).

Perioperativer Flüssigkeitsbedarf beim KindDefizitNüchternheit, Erbrechen, Fieber1 % Dehydratation = 10 ml/kgerste Stunde 10 bis 20 ml/kg/h+Erhaltung4-2-1-Regelisotone Lösung mit1 bis 2,5 % Glukose+KorrekturVerluste, Trauma, Blutbalancierte Vollelektrolytlösungab Schwelle BlutprodukteFieber steigert den Bedarf um etwa 10 % je Grad über 37,5 °C. Bei Kindern unter 15 kg läuft die Infusion übereine Spritzenpumpe. Eigene Darstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 2: Perioperativer Flüssigkeitsbedarf beim Kind. Eigene Darstellung

Nach der deutschen Leitlinie zur perioperativen Infusionstherapie bei Kindern wird eine isotone balancierte Vollelektrolytlösung mit 1 bis 2,5 % Glukose verwendet, anfangs etwa 10 bis 20 ml/kg/h, danach nach Bedarf angepasst. Hypotone Lösungen sind wegen der Gefahr der Hyponatriämie zu vermeiden. Bei Neugeborenen und Säuglingen läuft die Infusion über eine Pumpe. Verluste werden mit balancierter Lösung ersetzt; reicht das nicht, kommen Albumin oder Gelatine und rechtzeitig Blutprodukte in Frage (Sümpelmann 2017). Die 4-2-1-Regel dient als Orientierung für den Erhaltungsbedarf und gilt kumulativ: 4 ml/kg/h für die ersten 10 kg, 2 ml/kg/h für die nächsten 10 kg, 1 ml/kg/h für jedes weitere Kilogramm.

Tabelle 5: Dehydratation und Transfusion
ZustandZeichen oder Wert
etwa 5 % Dehydratationtrockene Schleimhäute, verminderter Hautturgor
etwa 10 %Tachykardie, Oligurie, eingesunkene Fontanelle, Apathie
etwa 15 %verlängerte Rekapillarisierung, Hypotonie, Bewusstseinsstörung
Defizit1 % Dehydratation entspricht etwa 10 ml/kg
Transfusionsschwellebei stabilen kritisch kranken Kindern Hb 7 g/dl (Valentine 2018); höher bei Zyanose, Sepsis oder Neugeborenen nach Alter
Menge10 bis 15 ml/kg Erythrozytenkonzentrat heben das Hb um etwa 2 bis 3 g/dl
Warum isoton

Hypotone Infusionslösungen haben bei Kindern perioperativ zu schweren Hyponatriämien mit Hirnödem und Todesfällen geführt, weil Stress, Schmerz und Übelkeit die ADH-Ausschüttung steigern. Die Leitlinie empfiehlt deshalb isotone balancierte Lösungen mit wenig Glukose (Sümpelmann 2017).

Übung 5.1

Lektion 6

Kaudalblock, Peniswurzelblock und Ausleitung

Die Kaudalanästhesie ist das häufigste Regionalverfahren bei Kindern und eignet sich für Eingriffe unterhalb des Nabels. Sie wird in Narkose angelegt, heute bevorzugt ultraschallgestützt.

Tabelle 6: Kaudalanästhesie und Peniswurzelblock
SchrittEvidenzbasiertes Vorgehen
Volumen nach Armitage0,5 ml/kg für sakrale, 1 ml/kg für lumbale bis tiefthorakale Segmente, Ropivacain 0,2 % oder Bupivacain 0,25 %
ZusatzClonidin 1 bis 2 µg/kg verlängert die Analgesie; nicht bei Neugeborenen und ehemaligen Frühgeborenen wegen Apnoegefahr
TestdosisLokalanästhetikum mit Adrenalin 0,5 µg/kg (0,1 ml/kg einer Lösung 1:200 000); Anstieg der T-Welle zeigt eine intravasale Lage
KomplikationBlut oder Liquor: keine Injektion; bei EKG-Veränderung sofort abbrechen
Peniswurzelblockje Seite 0,1 ml/kg Bupivacain 0,25 bis 0,5 % ohne Adrenalin (Suresh 2018)

Überwachung und Ausleitung

Überwacht wird mindestens mit EKG, Pulsoxymetrie, Blutdruck, Kapnographie und Temperatur. Extubiert wird nach sorgfältigem Absaugen entweder tief oder wach; beide Verfahren sind gleichwertig, entscheidend ist, das Exzitationsstadium zu meiden. Einem Aufwachdelir beugen eine propofolbasierte Narkose, Dexmedetomidin oder Clonidin vor. Zur Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen werden Dexamethason 0,15 mg/kg und Ondansetron 0,1 mg/kg (höchstens 4 mg) kombiniert (Gan 2020). Bei Reanimation wird Adrenalin mit 10 µg/kg i. v. oder i. o. gegeben (ERC).

Häufiger Irrtum

Sevofluran wirkt bronchodilatierend. Eine TIVA ist bei Asthma deshalb nicht zwingend; entscheidend sind Bronchodilatatoren vor dem Eingriff, eine ausreichende Narkosetiefe vor jeder Atemwegsmanipulation und, wenn möglich, eine Larynxmaske statt eines Tubus.

Übung 6.1

Lektion 7

Fälle, Merksätze und Aufgaben

Fall 1: Zweijähriger zur Leistenhernie

Ein 2-jähriger Junge (12 kg), gesund, soll elektiv operiert werden. Die Mutter hat Angst vor der Trennung und möchte bei der Einleitung dabei sein.

Fall 1

Fall 2: Ehemaliges Frühgeborenes zur Augenoperation

Ein Mädchen, geboren in der 30. Schwangerschaftswoche, ist jetzt fünf Monate alt (4,5 kg) und soll wegen einer Frühgeborenenretinopathie operiert werden.

Fall 2

Fall 3: Kind mit schwerem Asthma

Ein 7-jähriger Junge (25 kg) mit bekanntem schwerem Asthma muss wegen einer inkarzerierten Hernie operiert werden. In einer älteren Vorlage wird eine TIVA wegen der „Reizstoffe“ und der Verzicht auf Succinylcholin wegen Bronchospasmusgefahr empfohlen.

Fall 3

Merksätze

  • Ehemalige Frühgeborene unter 60 Wochen postmenstruell: stationär mit Apnoeüberwachung.
  • Gecuffte Tuben ab dem reifen Neugeborenen, Cuffdruck höchstens 20 cmH₂O.
  • Klar 1 Stunde, Muttermilch 3, Säuglingsnahrung und leichte Mahlzeit 4, feste Nahrung 6 Stunden.
  • Schnelle Einleitung beim Kind: kein Krikoiddruck, sanft beatmen, Rocuronium 0,9 bis 1,2 mg/kg.
  • Isotone balancierte Lösung mit 1 bis 2,5 % Glukose; 4-2-1 kumulativ rechnen.
  • Kaudal nach Armitage: 0,5 oder 1 ml/kg; Testdosis mit 0,5 µg/kg Adrenalin.
  • Adrenalin bei Reanimation 10 µg/kg.

Aufgaben

Aufgabe 1: Ausstattung vorbereiten

Gegeben:
Ein 4 kg schwerer Säugling kommt zu einer dringlichen Operation.

Frage:
Welche Filter, Beutel und welche Larynxmaske bereiten Sie vor, und wie läuft die Infusion?

Lösung

Filter mit kleinem Totraum oder geräteseitig, Beutel etwa 500 ml, Larynxmaske Größe 1 als Rückfallebene, gecuffter Tubus 3,0 mm, Infusion mit 1 bis 2,5 % Glukose über eine Pumpe, druckkontrollierte Beatmung mit 6 bis 8 ml/kg.

Aufgabe 2: Defizit berechnen

Gegeben:
Ein 18 kg schweres Kind ist mit geschätzt 5 % dehydriert.

Frage:
Wie groß ist das Defizit, und wie gleichen Sie es aus?

Lösung

5 mal 10 ml/kg = 50 ml/kg, also 900 ml. Balancierte isotone Lösung, anfangs 10 bis 20 ml/kg/h, dann nach Kreislauf, Diurese und Labor anpassen; dazu der Erhaltungsbedarf von 56 ml/h.

Aufgabe 3: Kaudalanästhesie dosieren

Gegeben:
Ein 15 kg schwerer Junge erhält eine Orchidopexie.

Frage:
Welches Volumen Ropivacain 0,2 % wählen Sie?

Lösung

Für lumbale bis tiefthorakale Segmente etwa 1 ml/kg, also 15 ml Ropivacain 0,2 % (30 mg, 2 mg/kg); Testdosis mit Adrenalin 0,5 µg/kg, fraktioniert injizieren.

Aufgabenblock abschließen

Markieren Sie den Block als bearbeitet, wenn Sie alle Aufgaben gelöst und mit den Lösungen verglichen haben.

Abschlussquiz, etwa 10 Minuten

Abschlussquiz

Zehn Fragen. Bestanden ab 80 %.

Zum Nachschlagen

Begriffe und Literatur

BegriffBedeutung
postmenstruelles AlterGestationsalter bei Geburt plus Lebensalter
kontrollierte schnelle Einleitungschnelle Einleitung mit sanfter Zwischenbeatmung ohne Krikoiddruck
4-2-1-Regelkumulative Faustregel für den stündlichen Erhaltungsbedarf
Armitage-SchemaVolumenregel der Kaudalanästhesie nach Zielsegment
KaudalanästhesiePeriduralanästhesie über den Hiatus sacralis
Aufwachdeliragitierte Bewusstseinsstörung beim Erwachen

Literatur

  1. Coté CJ, Zaslavsky A, Downes JJ et al. Postoperative apnea in former preterm infants after inguinal herniorrhaphy: a combined analysis. Anesthesiology 1995;82:809–822.
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  13. European Resuscitation Council. Paediatric Life Support Guidelines, aktuelle Fassung.

© 2026 Ulrich Frey. Alle Rechte vorbehalten. Neufassung für das E-Learning, Recherchestand September 2026. Die Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine Leitlinie, keine Fachinformation und keine lokalen Standards.