Eine akute Linksherzdekompensation entsteht häufig durch ein akutes Koronarsyndrom, eine hypertensive Entgleisung, Rhythmusstörungen wie tachykardes Vorhofflimmern, Infektionen, Therapiefehler wie abgesetzte Diuretika oder zu viel Salz und Flüssigkeit, Klappenerkrankungen und Medikamente wie nichtsteroidale Antirheumatika. Das Herzzeitvolumen hängt von Herzfrequenz und Schlagvolumen ab, dieses von Vorlast, Nachlast und Kontraktilität. Im kardiogenen Schock ist das Herzzeitvolumen niedrig, der Füllungsdruck hoch und der Gefäßwiderstand kompensatorisch erhöht; der Patient ist kalt und nass.
Beim rechten Ventrikel, etwa bei pulmonal-arterieller Hypertonie, schadet vor allem Hypotonie; behandelt wird mit Noradrenalin, vorsichtiger Volumensteuerung, Sauerstoff und Senkung des pulmonalen Widerstands in der Klinik. Bei Dialysepatienten mit Überwässerung und Lungenödem wirken Diuretika oft nicht; Nitrate, NIV und eine dringliche Dialyse helfen, und an eine Hyperkaliämie wird immer gedacht.