Anästhesie, Begleiterkrankungen · Stufe WBJ 1

Begleiterkrankungen: Diabetes, Nebenniere, Schilddrüse und Phäochromozytom

Endokrine Erkrankungen machen die Narkose selten schwierig, aber übersehen können sie gefährlich werden: Hypoglykämie, Ketoazidose, Addison-Krise, thyreotoxische Krise und hypertensive Krisen lassen sich mit guter Vorbereitung vermeiden.

Neufassung für das E-Learning nach dem Abgleich mit einem internationalen Standardlehrbuch (Gliederung), aus Leitlinien und Primärliteratur geschrieben. Eigene Schemata und Rechner.
Lernziele
  • Die Stressreaktion und die Ziele der perioperativen Blutzuckerkontrolle erklären.
  • Antidiabetika und Insulin am OP-Tag richtig handhaben und die euglykämische Ketoazidose erkennen.
  • Eine Suppression der Nebennierenachse erkennen und die Stressdosis nach Leitlinie planen.
  • Risiken bei Hyper- und Hypothyreose, Struma und nach Thyreoidektomie benennen.
  • Die Vorbereitung und Narkoseführung beim Phäochromozytom begründen.
  • Karzinoidkrise und Störungen des Wasserhaushalts nach Hypophyseneingriffen erkennen.

Zu dieser Lerneinheit

  1. Sechs Lektionen mit drei interaktiven Werkzeugen und einer Rechenaufgabe, danach Fälle, Aufgaben und ein Abschlussquiz.
  2. Die Werkzeuge sind Lernhilfen; Leitlinien im Wortlaut und Fachinformation gehen vor.
  3. Zur Vertiefung passen Prämedikation, Multimorbidität und Perioperative Flüssigkeitstherapie.

Lektion 1

Diabetes mellitus perioperativ

Diabetes mellitus betrifft etwa jeden fünften chirurgischen Patienten, oft unerkannt. Operation und Narkose lösen eine Stressreaktion mit Cortisol, Katecholaminen und Glukagon aus; die Insulinwirkung sinkt, der Blutzucker steigt. Hyperglykämie verschlechtert Wundheilung und Infektabwehr und ist mit mehr Komplikationen verbunden. Die größere unmittelbare Gefahr in Narkose ist jedoch die Hypoglykämie, weil ihre Warnzeichen verdeckt sind.

Vorbereitung und Ziele

Das HbA1c zeigt, wie gut der Diabetes in den letzten Monaten eingestellt war. Bei deutlich erhöhten Werten wird ein elektiver Eingriff nach Möglichkeit verschoben und die Einstellung verbessert. Perioperativ wird ein Blutzucker von etwa 100 bis 180 mg/dl angestrebt; strengere Ziele erhöhen das Risiko schwerer Hypoglykämien ohne Nutzen, wie die NICE-SUGAR-Studie bei Intensivpatienten gezeigt hat (NICE-SUGAR 2009). Gemessen wird vor der Einleitung, intraoperativ etwa stündlich und bei Insulininfusion häufiger. Patientinnen und Patienten mit Diabetes stehen möglichst früh auf dem OP-Plan, damit die Nüchternzeit kurz bleibt.

Blutzucker umrechnen und einordnen

in mmol/l
Einordnung

Eine ausgeprägte Hyperglykämie über etwa 250 mg/dl verlangt die Suche nach Ketonkörpern. Die diabetische Ketoazidose ist eine Kontraindikation für elektive Eingriffe; sie kann ein akutes Abdomen vortäuschen und wird zuerst behandelt.

Übung 1.1

Lektion 2

Antidiabetika und Insulin am OP-Tag

Die Medikation am OP-Tag richtet sich nach dem Risiko von Hypoglykämie, Ketoazidose und Aspiration. Orale Antidiabetika, die eine Hypoglykämie auslösen können, werden bei Nüchternheit pausiert; Basalinsulin wird in reduzierter Dosis fortgeführt, damit keine Ketose entsteht.

Tabelle 1: Antidiabetika perioperativ, vereinfacht
WirkstoffgruppeRisikoVorgehen
MetforminLaktatazidose bei Nierenversagen und Hypoxie (selten)am OP-Tag meist pausieren; bei Kontrastmittel und eingeschränkter Nierenfunktion länger
SulfonylharnstoffeHypoglykämie bei Nüchternheitam OP-Tag pausieren
SGLT2-Hemmer (Gliflozine)euglykämische Ketoazidosemindestens 3 Tage vorher pausieren, Ertugliflozin 4 Tage
GLP-1-Agonistenverzögerte Magenentleerung, Aspirationnach aktueller Empfehlung, siehe Lerneinheit Prämedikation
DPP-4-Hemmergeringmeist fortsetzen
BasalinsulinHypoglykämie oder Ketosereduziert fortführen, meist um etwa ein Fünftel
InsulinpumpeAusfall der Basalratebei kurzen Eingriffen weiterlaufen lassen, sonst Insulininfusion; mit Patient und Diabetologie planen

Medikamente am OP-Tag

Häufige Regeln für elektive Eingriffe nach Leitlinien, vereinfacht; die Fachinformation geht vor.

Medikament
Vorgehen

Euglykämische Ketoazidose

SGLT2-Hemmer können eine Ketoazidose mit nur mäßig erhöhtem oder normalem Blutzucker auslösen, besonders bei Nüchternheit, Operationen und Infektionen (Milder 2018). Die Diagnose wird verzögert, weil der Blutzucker nicht alarmiert. Bei Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder unerklärter metabolischer Azidose werden Ketonkörper gemessen, auch bei normalem Blutzucker.

Zum Umgang mit GLP-1-Agonisten und dem Aspirationsrisiko siehe die Lerneinheit Prämedikation, Narkoseverfahren, Atemwegssicherung.

Übung 2.1

Lektion 3

Nebenniere und Glukokortikoide

Die Nebennierenrinde bildet täglich etwa 20 mg Cortisol, unter großem Operationsstress ein Vielfaches. Wer über Wochen Glukokortikoide einnimmt, unterdrückt die eigene Achse; die Nebenniere kann auf Stress nicht mehr reagieren. Als gefährdet gilt, wer mindestens 5 mg Prednisolon oder eine gleichwertige Dosis über mindestens vier Wochen einnimmt (Woodcock 2020). Auch inhalative, topische und intraartikuläre Glukokortikoide können in hoher Dosis supprimieren.

Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse unter GlukokortikoidtherapieHypothalamusCRHHypophyseACTHNebennierenrindeCortisolExogenes Glukokortikoidhemmt CRH und ACTHNebenniere atrophiert über WochenUnter längerer Therapie kann die Nebenniere auf Operationsstress nicht mehr ausreichend Cortisol bilden. OhneStressdosis droht eine Addison-Krise mit therapierefraktärer Hypotonie. Eigene Darstellung, nichtmaßstabsgetreu.
Abbildung 1: Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse. Eigene Darstellung
Tabelle 2: Äquivalente glukokortikoide Dosen
WirkstoffÄquivalenzdosismineralokortikoide Wirkung
Hydrocortison20 mgdeutlich
Prednisolon5 mggering
Methylprednisolon4 mgminimal
Dexamethason0,75 mgkeine

Stressdosis

Die Leitlinie von Woodcock und Kollegen empfiehlt für Eingriffe in Allgemeinanästhesie und größere Operationen 100 mg Hydrocortison i. v. bei der Einleitung, danach 200 mg über 24 Stunden als Infusion oder aufgeteilt, bis die Patientin wieder isst und trinkt; anschließend die doppelte orale Dosis für 48 Stunden, nach großen Eingriffen bis zu einer Woche. Bei kleinen Eingriffen in Lokal- oder Regionalanästhesie genügt meist die Fortführung der üblichen Dosis, bei Zeichen der Instabilität wird aufdosiert. Dexamethason ersetzt Hydrocortison nicht, weil ihm die mineralokortikoide Wirkung fehlt.

Glukokortikoide: Äquivalenz und Stressdosis

Äquivalente glukokortikoide Wirkung; Stressdosis nach der Leitlinie von Woodcock und Kollegen (2020). Lernhilfe, keine Anordnung.

Wirkstoff
Eingriff
Prednisolon-Äquivalent
Hydrocortison-Äquivalent
Perioperativ

Übung 3.2, Rechenaufgabe

Eine Patientin nimmt seit sechs Monaten 10 mg Prednisolon täglich und erhält eine Hemikolektomie in Allgemeinanästhesie. Wie viel Hydrocortison entspricht ihrer Tagesdosis (mg), und wie viel Hydrocortison erhält sie nach der Leitlinie bei der Einleitung (mg)?

Addison-Krise nicht übersehen

Eine therapierefraktäre Hypotonie nach der Einleitung bei Patienten mit Glukokortikoidtherapie ist bis zum Beweis des Gegenteils eine Nebenniereninsuffizienz. Sie spricht auf Vasopressoren schlecht an und auf 100 mg Hydrocortison i. v. rasch.

Übung 3.1

Lektion 4

Schilddrüse

Schilddrüsenerkrankungen verändern die Empfindlichkeit von Herz und Kreislauf. Elektive Eingriffe erfolgen in euthyreoter Stoffwechsellage; eine latente Funktionsstörung ohne Symptome ist meist kein Grund zur Verschiebung.

Tabelle 3: Schilddrüse und Anästhesie
SituationRisikoVorgehen
HyperthyreoseTachykardie, Vorhofflimmern, thyreotoxische Kriseeuthyreot einstellen; Betablocker fortführen; Krise: Propranolol, Thiamazol, Hydrocortison, Kühlung
HypothyreoseEmpfindlichkeit für Anästhetika, Hypothermie, Hyponatriämie, verzögertes AufwachenLevothyroxin fortführen; Myxödemkoma: Levothyroxin i. v. und Hydrocortison
Große StrumaEinengung oder Verlagerung der TracheaBildgebung, Atemwegsplanung wie beim schwierigen Atemweg
Nach ThyreoidektomieNachblutung mit Atemwegsverlegung, Rekurrensparese, HypokalzämieWunde bei Atemnot sofort öffnen, Calcium kontrollieren

Die thyreotoxische Krise ähnelt der malignen Hyperthermie: Tachykardie, Fieber, Unruhe. Unterschiede sind die fehlende Hyperkapnie und der fehlende Rigor. Die Behandlung beginnt mit Betablockade, Thyreostatika und Hydrocortison; Iod wird erst nach dem Thyreostatikum gegeben (Ross 2016).

Übung 4.1

Lektion 5

Phäochromozytom

Das Phäochromozytom ist ein katecholaminbildender Tumor des Nebennierenmarks. Unbehandelt verursacht es bei Einleitung, Intubation und besonders bei Manipulation am Tumor hypertensive Krisen mit Rhythmusstörungen, Herzversagen und Hirnblutung. Die Vorbereitung ist deshalb ebenso wichtig wie die Narkoseführung.

Phäochromozytom: perioperativer AblaufDiagnoseMetanephrineAlpha-Blockade10 bis 14 TageBeta-Blockadeerst danachVolumenSalz, FlüssigkeitOperationKrisen bei ManipulationNach VenenligaturHypotonie, HypoglykämieBeta-Blocker nie vor ausreichender Alpha-Blockade: Die unopponierte Alpha-Wirkung kann eine hypertensive Kriseund Herzversagen auslösen. Eigene Darstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 2: Perioperativer Ablauf beim Phäochromozytom. Eigene Darstellung

Vor der Operation wird über 10 bis 14 Tage mit einem Alpha-Blocker vorbehandelt, etwa Phenoxybenzamin oder Doxazosin, dazu reichlich Salz und Flüssigkeit, weil das Gefäßvolumen durch die chronische Vasokonstriktion verkleinert ist. Ein Betablocker folgt erst nach ausreichender Alpha-Blockade. In der randomisierten PRESCRIPT-Studie war die intraoperative Kreislaufinstabilität unter Phenoxybenzamin etwas geringer als unter Doxazosin, klinische Endpunkte unterschieden sich nicht (Buitenwerf 2020).

Intraoperativ braucht es eine invasive Blutdruckmessung vor der Einleitung, schnell wirksame Vasodilatatoren und Betablocker in Spritzenpumpen sowie Magnesium. Nach Ligatur der Tumorvene fällt der Katecholaminspiegel abrupt: Es droht eine Hypotonie, die Volumen und Noradrenalin braucht, und durch den Wegfall der Insulinhemmung eine Hypoglykämie.

Übung 5.1

Lektion 6

Karzinoid, Hypophyse und Etomidat

Einige seltenere endokrine Situationen gehören zum Grundwissen, weil sie unerwartet auftreten können.

Karzinoid

Neuroendokrine Tumoren des Darms mit Lebermetastasen setzen Serotonin, Histamin und Kinine frei. Eine Karzinoidkrise mit Flush, Bronchospasmus und Kreislaufinstabilität kann durch Einleitung, Tumormanipulation und histaminfreisetzende Medikamente ausgelöst werden. Vorbeugung und Behandlung erfolgen mit Octreotid; die Karzinoid-Herzerkrankung betrifft vor allem die Klappen des rechten Herzens.

Hypophyse und Wasserhaushalt

Nach Eingriffen an Hypophyse und Hypothalamus und nach Schädel-Hirn-Trauma können ein Diabetes insipidus mit großen Mengen verdünnten Urins und Hypernatriämie oder ein Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion mit Hyponatriämie auftreten. Urinmenge, Urinosmolalität und Natrium werden deshalb engmaschig kontrolliert; die Behandlung der Hyponatriämie steht in der Lerneinheit Perioperative Flüssigkeitstherapie.

Etomidat und Nebenniere

Etomidat hemmt die Cortisolsynthese schon nach einer Einzeldosis für viele Stunden. Bei septischen Patientinnen und Patienten wird es deshalb zurückhaltend eingesetzt; ob die Hemmung das Ergebnis verschlechtert, ist umstritten.

Übung 6.1

Lektion 7

Fälle, Merksätze und Aufgaben

Fall 1: Azidose am ersten Tag

Ein 62-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes hat Empagliflozin bis zum Vortag der Operation eingenommen. Am ersten Tag nach einer Hemikolektomie klagt er über Übelkeit und Bauchschmerzen. Blutgas: pH 7,21, Bicarbonat 11 mmol/l, Anionenlücke 24 mmol/l, Glukose 190 mg/dl, Laktat 1,1 mmol/l, Beta-Hydroxybutyrat deutlich erhöht.

Fall 1

Fall 2: Hypotonie trotz Noradrenalin

Eine 58-jährige Frau mit rheumatoider Arthritis nimmt seit Jahren 7,5 mg Prednisolon täglich; am OP-Tag wurde es vergessen. Nach der Einleitung zur Hüftendoprothese fällt der Blutdruck auf 70/40 mmHg und steigt auch unter Noradrenalin 0,3 µg/kg/min und Volumen kaum.

Fall 2

Merksätze

  • Blutzuckerziel perioperativ etwa 100 bis 180 mg/dl; Hypoglykämie ist die größere akute Gefahr.
  • SGLT2-Hemmer mindestens 3 Tage vorher pausieren; bei Azidose Ketonkörper messen, auch bei normalem Zucker.
  • Basalinsulin reduziert fortführen, nie ganz absetzen.
  • Ab 5 mg Prednisolon über vier Wochen an die Nebenniere denken: 100 mg Hydrocortison bei Einleitung.
  • Refraktäre Hypotonie unter Glukokortikoidtherapie: Hydrocortison geben.
  • Phäochromozytom: erst Alpha-, dann Betablockade; nach Venenligatur Hypotonie und Hypoglykämie.

Aufgaben

Aufgabe 1: Diabetes am OP-Tag

Gegeben:
Ein Patient nimmt Metformin, Glimepirid und abends 24 IE Insulin glargin. Er ist als erster Fall am Morgen geplant.

Frage:
Was nimmt er vor der Operation ein?

Lösung

Metformin und Glimepirid am OP-Tag pausieren. Insulin glargin am Vorabend reduziert, meist um etwa ein Fünftel, also rund 19 IE. Blutzucker vor der Einleitung und stündlich intraoperativ messen; Ziel etwa 100 bis 180 mg/dl.

Aufgabe 2: Dexamethason statt Hydrocortison

Gegeben:
Ein Kollege möchte bei einer Patientin mit Nebenniereninsuffizienz statt Hydrocortison 8 mg Dexamethason zur PONV-Prophylaxe und als Stressdosis geben.

Frage:
Was spricht dagegen?

Lösung

Dexamethason hat keine mineralokortikoide Wirkung und ersetzt Hydrocortison bei primärer Nebenniereninsuffizienz nicht. Die Stressdosis erfolgt mit Hydrocortison 100 mg bei Einleitung und 200 mg über 24 Stunden; Dexamethason zur PONV-Prophylaxe kann zusätzlich gegeben werden.

Aufgabe 3: Nachblutung nach Schilddrüsenoperation

Gegeben:
Zwei Stunden nach einer Thyreoidektomie wird die Patientin zunehmend stridorös, der Hals schwillt an.

Frage:
Was tun Sie?

Lösung

Sofort Hilfe rufen, Wunde am Bett öffnen, Hautnähte und Nähte der Muskulatur lösen und das Hämatom entlasten; danach Atemweg sichern, auf einen schwierigen Atemweg vorbereitet sein, Operateur zur Revision.

Aufgabenblock abschließen

Markieren Sie den Block als bearbeitet, wenn Sie alle Aufgaben gelöst und mit den Lösungen verglichen haben.

Abschlussquiz, etwa 10 Minuten

Abschlussquiz

Zehn Fragen. Bestanden ab 80 %.

Zum Nachschlagen

Begriffe und Literatur

BegriffBedeutung
HbA1cMaß der Blutzuckereinstellung der letzten zwei bis drei Monate
Euglykämische KetoazidoseKetoazidose bei normalem oder nur mäßig erhöhtem Blutzucker, typisch unter SGLT2-Hemmern
Stressdosiszusätzliches Hydrocortison bei supprimierter Nebenniere
Addison-Kriseakute Nebenniereninsuffizienz mit Schock
Thyreotoxische Kriselebensbedrohliche Überfunktion mit Fieber und Tachykardie
Phäochromozytomkatecholaminbildender Tumor des Nebennierenmarks

Literatur

  1. Buitenwerf E, Osinga TE, Timmers HJLM et al. Efficacy of α-blockers on hemodynamic control during pheochromocytoma resection (PRESCRIPT). J Clin Endocrinol Metab 2020;105:2381–2391.
  2. Halvorsen S, Mehilli J, Cassese S et al. 2022 ESC Guidelines on cardiovascular assessment and management of patients undergoing non-cardiac surgery. Eur Heart J 2022;43:3826–3924.
  3. Joint British Diabetes Societies for Inpatient Care. Perioperative care of people with diabetes undergoing surgery, aktuelle Fassung.
  4. Lenders JW, Duh QY, Eisenhofer G et al. Pheochromocytoma and paraganglioma: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab 2014;99:1915–1942.
  5. Milder DA, Milder TY, Kam PCA. Sodium-glucose co-transporter type-2 inhibitors: pharmacology and peri-operative considerations. Anaesthesia 2018;73:1008–1018.
  6. NICE-SUGAR Study Investigators. Intensive versus conventional glucose control in critically ill patients. N Engl J Med 2009;360:1283–1297.
  7. Ross DS, Burch HB, Cooper DS et al. 2016 American Thyroid Association guidelines for diagnosis and management of hyperthyroidism and other causes of thyrotoxicosis. Thyroid 2016;26:1343–1421.
  8. Woodcock T, Barker P, Daniel S et al. Guidelines for the management of glucocorticoids during the peri-operative period for patients with adrenal insufficiency. Anaesthesia 2020;75:654–663.
  9. Weiterführend: Gropper MA et al. (Hrsg.). Miller’s Anesthesia, 10. Auflage. Elsevier 2024.

© 2026 Ulrich Frey. Alle Rechte vorbehalten. Neufassung für das E-Learning, Recherchestand September 2026. Die Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine Leitlinie, keine Fachinformation und keine lokalen Standards.