Autoregulation: Arteriolen von Gehirn, Herz und Niere passen ihren Widerstand so an, dass der Fluss über einen Druckbereich konstant bleibt, klassisch MAD 60 bis 150 mmHg für das Gehirn. Die untere Grenze ist individuell sehr verschieden (etwa 40 bis 90 mmHg) und bei chronischer Hypertonie nach rechts verschoben; unterhalb der Grenze wird der Fluss druckpassiv. Sepsis, Schädel-Hirn-Trauma und volatile Anästhetika in hoher Dosis stören die Autoregulation.

| Rezeptor | Ort | Wirkung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| α₁ | Arteriolen, Venen | Vasokonstriktion, Venentonus ↑ | Noradrenalin, Phenylephrin |
| β₁ | Herz | Frequenz, Kontraktilität, Überleitung ↑ | Dobutamin, Adrenalin |
| β₂ | Bronchien, Muskelgefäße | Dilatation | Salbutamol, Adrenalin (niedrig) |
| M₂ | Sinus- und AV-Knoten | Frequenz und Überleitung ↓ | Vagusreiz; Atropin blockiert |
Der Sympathikus verlässt das Rückenmark aus Th1 bis L2 und wirkt über Noradrenalin; die kardialen Fasern stammen aus Th1 bis Th4, weshalb eine hohe Spinal- oder Periduralanästhesie Bradykardie und Hypotonie auslöst. Der Parasympathikus wirkt über den N. vagus und Acetylcholin fast nur am Herzen, kaum an den Gefäßen.


