Sonographie, transthorakale Echokardiographie · Stufe WBJ 1

TTE-Ausbildung: drei Regionen, sieben Schnitte, ein System

Wenige Schnitte, dafür standardisiert und systematisch auseinander entwickelt. Diese Einheit legt die Grundlage der echokardiographischen Ausbildung im perioperativen Setting und ergänzt die gerätebezogenen Messanleitungen.

Neufassung für das E-Learning aus Fachbeiträgen zur Ausbildung in der transthorakalen Echokardiographie, die der Autor bereitgestellt hat. Die Inhalte sind vollständig neu formuliert, an den Empfehlungen der Fachgesellschaften belegt und mit eigenen Schemata illustriert; die Quellbeiträge sind im Literaturverzeichnis nachgewiesen.
Lernziele
  • Die drei Regionen und die sieben Schnitte benennen und ihre Reihenfolge begründen.
  • Die vier Sondenmanöver sicher unterscheiden und gezielt einsetzen.
  • Die parasternale lange und kurze Achse mit ihren Gütekriterien einstellen und Fehldarstellungen korrigieren.
  • Die apikale lange Achse aus der parasternalen entwickeln und in den Vier- und Zweikammerblick rotieren.
  • Foreshortening erkennen und seine Bedeutung für Messungen einordnen.
  • Die subxiphoidalen Ebenen einsetzen, wenn Rückenlage und Beatmung andere Positionen verhindern.
  • Schlagvolumen und Herzzeitvolumen aus LVOT-Durchmesser und Geschwindigkeits-Zeit-Integral berechnen.

Zu dieser Lerneinheit

  1. Sechs Lektionen mit sechs Tabellen, drei eigenen Schemata, einem Platzhalter für eine eigene Aufnahme, einer Rechenaufgabe, zwei Fällen, Aufgabenblock, Abschlussquiz und Nachschlagen.
  2. Ergänzt die gerätebezogene Anleitung TTE Modul 2 und die Nachschlageseite Strukturierte Echokardiographie.
  3. Für die Notfallfragen siehe Notfallsonographie; Gerätegrundlagen in Ultraschall in der Anästhesie.

Lektion 1

Das Ausbildungskonzept, Lagerung und die vier Sondenmanöver

Die transthorakale Echokardiographie ist in der Anästhesie etabliert. Ihr Nutzen steht und fällt jedoch mit der Qualität der Durchführung. Wenn jede Lehrende und jeder Lehrende nach eigener Methode unterrichtet, entstehen widersprüchliche Aussagen, unsichere Lernende und Befunde, die sich weder zwischen Untersuchern noch im Verlauf vergleichen lassen. Ein Ausbildungskonzept löst dieses Problem nicht durch mehr Schnitte, sondern durch weniger: Wenige Schnitte werden standardisiert, auf hohem Niveau beherrscht und systematisch auseinander entwickelt.

Drei Regionen, sieben Schnitte, ein Systemparasternal1 lange Achse (PLAX)2 kurze Achse (PSAX)apikal3 lange Achse (A3C)4 Vierkammerblick (A4C)subxiphoidal5 Vierkammerblick6 kurze Achse7 V. cava inferiorAus dem ersten Schnitt wird der nächste entwickelt: Gleiten in der Herzachse und Wippen führen von parasternal nach apikal,eine Rotation um 90 Grad von der parasternalen langen in die kurze Achse, eine Rotation um 120 Grad von A3C in den A4C.Aufbau der Untersuchungsabfolge. Eigene Darstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 1: Drei Regionen, sieben Schnitte und die Entwicklung von einem Schnitt zum nächsten. Eigene Darstellung

Warum die subxiphoidale Region besonders zählt

In der Anästhesie und auf der Intensivstation liegen die Patientinnen und Patienten in Rückenlage und werden häufig beatmet. Die ideale Lagerung für die Echokardiographie, die Linksseitenlage, lässt sich oft nicht herstellen. Die subxiphoidale Anlotung wird deshalb im perioperativen Setting mit drei Schnittebenen besonders gewichtet, während sie in kardiologischen Protokollen eine geringere Rolle spielt. Zugleich bleibt die parasternale lange Achse der Referenzschnitt, weil nur dort die Herzachse eindeutig definiert ist.

Lagerung und Ankopplung

Die Linksseitenlage bringt das Herz näher an die Thoraxwand und verdrängt Lungenanteile aus dem Schallfenster; der linke Arm wird unter oder über den Kopf gelagert, um die Zwischenrippenräume zu weiten. Für die parasternale Anlotung liegt der Schallkopfmarker in Richtung der rechten Schulter, auf dem Bildschirm erscheint er rechts. Ein geeignetes Schallfenster findet sich meist im dritten oder vierten Interkostalraum; bei beatmeten Patientinnen und Patienten mit hohem positivem endexspiratorischem Druck kann auch der fünfte Interkostalraum geeignet sein. Erst wenn die Echogenität gut ist, beginnt die Feineinstellung durch definierte Sondenmanöver.

Tabelle 1: Die vier Sondenmanöver
ManöverBewegungWirkung im BildTypische Anwendung
GleitenVerschieben des gesamten Schallkopfs auf der Hautder Anlotungspunkt wandert, die Schnittebene bleibt ähnlichWechsel von parasternal nach apikal in der Herzachse
KippenNeigen über die lange Kante des Schallkopfsdie Schnittebene wandert parallel durch das OrganDurchfahren der Kurzachsenebenen von apikal bis zur Aorta
WippenNeigen über die kurze Kante des Schallkopfsder Schnitt zentriert sich innerhalb derselben EbeneZentrieren der Mitralklappe im Sektor
RotierenDrehen um die Sondenachsedie Schnittebene dreht sich um den Bildmittelpunkt90 Grad von der langen in die kurze Achse, 120 Grad von A3C in den A4C
Aus der Praxis
  • Phased-Array-Sonde mit kleinem Fenster, kardiales Preset, EKG zur Triggerung anschließen.
  • Bildschirmtiefe zunächst so wählen, dass die Aorta descendens im parasternalen Längsschnitt mit abgebildet ist.
  • Sektorbreite reduzieren, sobald die Zielstruktur gefunden ist; das erhöht die Bildwiederholrate.
  • Jede Untersuchung beginnt parasternal, auch wenn die klinische Frage eine andere Ebene betrifft.
Evidence Box, KompetenzstufenDie Ausbildungsstufen sind klar zu trennen. Die fokussierte Echokardiographie beantwortet wenige binäre Fragen zu Pumpfunktion, Füllung, Perikarderguss und Rechtsherzbelastung und ist in ein- bis zweitägigen Kursformaten erlernbar. Die umfassende Echokardiographie mit Quantifizierung, Klappenbeurteilung und Dopplerdiagnostik ist eine der höchsten Ausbildungsstufen und nicht Gegenstand dieser Einheit. Wer die Grenze zwischen beiden nicht kennt, überschätzt seine Befunde.

Übung 1.1

Übung 1.2

Lektion 2

Parasternale lange Achse: der Referenzschnitt

Die parasternale lange Achse ist der Referenzschnitt. Sie ist anatomisch eindeutig definiert, sodass Dimensionen reproduzierbar gemessen und zwischen Untersuchern und im Verlauf verglichen werden können. Aus ihr werden alle weiteren Schnitte entwickelt: durch Rotation die kurze Achse, durch Gleiten und Wippen die apikale lange Achse. Diese Systematik vermeidet Zufallstreffer.

Parasternale lange Achse: GütekriterienSchallkopflinker VentrikelRVOTLVOT und Aortalinker VorhofAorta descendenshorizontale Linie• Aorta descendens ist mit abgebildet, die Tiefe stimmt.• Anteroseptalwand und ventrale Wand der Aorta ascendens liegen auf einer Höhe.• Mitralklappe und RVOT stehen in der Sektormitte.• Die Herzspitze liegt außerhalb des Sektors, die Wände verlaufen nahezu parallel.• Die Aortenklappe öffnet symmetrisch und schließt mittig.Eigenes Schema der Sonoanatomie. Eigene Darstellung, nicht maßstabsgetreu.
Abbildung 2: Parasternale lange Achse mit den sonographischen Gütekriterien. Eigene Darstellung

Was dargestellt wird

  • freie Wand und Cavum des rechtsventrikulären Ausflusstrakts
  • interventrikuläres Septum beziehungsweise Anteroseptalwand des linken Ventrikels
  • Cavum des linken Ventrikels und Inferolateralwand
  • linksventrikulärer Ausflusstrakt, Aortenklappe, Aortenwurzel und proximale Aorta ascendens
  • Mitralklappe mit vorderem und hinterem Segel, linkes Atrium
  • Aorta descendens im Querschnitt hinter dem linken Vorhof

Gütekriterien

  1. Die Eindringtiefe ist so gewählt, dass die Aorta descendens mit abgebildet ist.
  2. Das Herz liegt horizontal im Sektor: Eine gedachte Verbindung von Anteroseptalwand und ventraler Wand der Aorta ascendens verläuft waagerecht.
  3. Die Herzspitze liegt in der Schallebene, aber außerhalb des Sektors.
  4. Die Ventrikelwände verlaufen nahezu parallel, das Cavum wird mit maximalem Durchmesser abgebildet.
  5. Papillarmuskelanteile werden in der Regel nicht angeschnitten.
  6. Mitralklappe und rechtsventrikulärer Ausflusstrakt stehen in der Sektormitte.
  7. Die Aortenklappe öffnet symmetrisch und schließt mittig, die Wände der Aorta ascendens verlaufen parallel.

Korrekturmanöver

Tabelle 2: Häufige Fehldarstellungen in der parasternalen langen Achse und ihre Korrektur
BefundUrsacheKorrektur
Mitralklappe nach rechts aus der Sektormitte verlagertfehlende ZentrierungWippen nach ventral und kranial
Mitralklappe nach links verlagertfehlende ZentrierungWippen nach dorsal und kaudal
Wände des linken Ventrikels oder der Aorta ascendens nicht parallelRotationsfehlerRotation anpassen
scheinbare Herzspitze taucht abgerundet im Sektor aufRotationsfehlerGegenrotation
Anteroseptalwand steht höher als die ventrale AortenwandAnlotungspunkt zu weit kaudal und lateralGleiten nach kranial und medial
Anteroseptalwand steht tiefer als die ventrale AortenwandAnlotungspunkt zu weit kranial und medialGleiten nach kaudal und lateral
Cavum zu klein, im Extremfall scheinbare Kissing WallsTangentialschnitt durch den VentrikelKippen über die lange Kante
Aortenklappe nicht mittig getroffenTangentialschnitt durch die AortenwurzelKippen über die lange Kante

Klinische Fragestellungen

Beurteilt werden Größe und Wanddicke des linken Ventrikels, globale und regionale Kontraktilität, Größe und Kontraktilität des rechtsventrikulären Ausflusstrakts, Größe des linken Vorhofs, Füllungszustand mit der Beurteilung sich berührender Wände bei Hypovolämie, Ventrikelseptumdefekt, Perikarderguss, linksseitiger Pleuraerguss, Morphologie und Funktion von Mitral- und Aortenklappe sowie die Dimension von Aortenwurzel und Aorta ascendens.

Messfehler Box, MessebeneDie Bestimmung der linksventrikulären Durchmesser erfolgt im M-Mode oder im zweidimensionalen Bild von parasternal, weil die Schallwellen hier nahezu senkrecht auf die Wände treffen. Der Messstrahl muss senkrecht zur Ventrikelachse stehen, sonst werden die Durchmesser überschätzt. Der LVOT-Durchmesser wird dagegen nach den Empfehlungen der Fachgesellschaften im gezoomten zweidimensionalen Bild in der Mittsystole gemessen, etwa 3 bis 10 mm unterhalb der Klappe.

Ein Messbeispiel, das über das Ziel dieser Einheit hinausreicht, aber gut zeigt, warum der standardisierte Schnitt Voraussetzung ist: Der Abstand zwischen dem maximalen Öffnungspunkt des vorderen Mitralsegels und dem Septum gibt orientierend Auskunft über die linksventrikuläre Funktion. Je größer dieser Abstand, desto schlechter ist die Funktion, sofern andere Ursachen wie eine Aortenklappeninsuffizienz oder eine Mitralklappenstenose ausgeschlossen sind. Ein Schrägschnitt bildet keine realen Dimensionen ab und macht den Wert wertlos.

Übung 2.1

Übung 2.2

Übung 2.3

Lektion 3

Parasternale kurze Achse auf Papillarmuskelebene

Aus der standardisierten parasternalen langen Achse entsteht durch eine exakte Rotation um 90 Grad im Uhrzeigersinn die parasternale kurze Achse. Stand die Mitralklappe zuvor in der Sektormitte, ergibt sich automatisch der Kurzachsenschnitt auf Mitralklappenebene. Durch leichtes Kippen in Richtung der Herzspitze wird die Papillarmuskelebene erreicht.

Warum die Papillarmuskelebene

Im mittleren Abschnitt des linken Ventrikels wird die größte Kraft entwickelt. Das erklärt sich biomechanisch aus dem Zusammenspiel von Wanddicke, Wandspannung, Radius und transmuralem Druck nach dem Laplace-Gesetz: moderater Durchmesser, hohe Wandstärke und zirkulär verlaufende Myokardfasern. Eine verminderte Kontraktilität oder eine Wandbewegungsstörung in dieser Ebene hat daher eine größere hämodynamische Bedeutung als eine isolierte apikale Störung. Aus diesem Grund beschränkt sich das Ausbildungskonzept auf diesen einen Kurzachsenschnitt, obwohl es von apikal bis zur Aorta ascendens zahlreiche weitere gibt.

Was dargestellt wird

  • freie Wand und Cavum des rechten Ventrikels
  • die Wandabschnitte des linken Ventrikels im Uhrzeigersinn: anteroseptal, anterior, anterolateral, inferolateral, inferior, inferoseptal
  • Cavum des linken Ventrikels
  • anterolateraler und posteromedialer Papillarmuskel

Als Gütekriterien gelten ein runder linker Ventrikel in der Sektormitte sowie die Abbildung des vorderen und hinteren interventrikulären Sulcus. Dieser Schnitt ist auch von subxiphoidal einstellbar und daher im perioperativen Setting besonders wertvoll.

Tabelle 3: Korrekturmanöver in der parasternalen kurzen Achse
BefundUrsacheKorrektur
linker Ventrikel am rechten Sektorrand oder teilweise außerhalbfehlende ZentrierungWippen zur linken Schulter
linker Ventrikel am linken Sektorrand, rechter Ventrikel unzureichend abgebildetfehlende ZentrierungWippen zur rechten Hüfte
linker Ventrikel seitlich oval statt rundRotationsfehler, Rotation kleiner oder größer als 90 GradRotation korrigieren
linker Ventrikel vertikal oval, Septum erscheint abgeflachtAnlotungspunkt in der Längsachse verrutscht, meist nach kaudal und lateralGleiten nach kranial und medial, besser erneutes Aufsuchen über die lange Achse

Klinische Fragestellungen

Beurteilt werden Größe und Wanddicke des linken Ventrikels, die globale und regionale Kontraktilität über die systolische Einwärtsbewegung und die Wanddickenzunahme der einzelnen Segmente, Größe und Kontraktilität des rechten Ventrikels, der Füllungszustand sowie Zeichen der Rechtsherzbelastung mit Vorwölbung des interventrikulären Septums in den linken Ventrikel, paradoxer Septumbewegung und dem daraus resultierenden D-förmigen Querschnitt. Ein Perikarderguss und ein Ventrikelseptumdefekt lassen sich ebenfalls erkennen.

Messfehler Box, zwei Formen der OvalitätDer Unterschied zwischen beiden Formen der Ovalität ist diagnostisch wichtig. Ein seitlich ovaler Ventrikel spricht für einen Rotationsfehler, also eine Rotation von weniger oder mehr als 90 Grad. Ein vertikal ovaler Ventrikel spricht dagegen dafür, dass der Anlotungspunkt in der Längsachse verrutscht ist. Wer beides verwechselt, korrigiert in die falsche Richtung und verliert den Schnitt.

Übung 3.1

Übung 3.2

Lektion 4

Die apikale lange Achse und ihre Entwicklung

Die apikale lange Achse, auch Dreikammerblick genannt, wird aus der standardisierten parasternalen langen Achse entwickelt und nicht neu gesucht. Genau darin liegt der didaktische Gewinn: Wer den Weg geht, schult das anatomische Verständnis der Herzachse und trainiert die manuelle Fertigkeit.

Der Weg von parasternal nach apikal

  1. Ausgangspunkt ist die korrekt eingestellte parasternale lange Achse.
  2. Mit der Sonde in der Herzachse nach apikal gleiten und dabei den Schnitt kontinuierlich kontrollieren.
  3. Mit dem Wippmanöver, also dem Kippen über die kurze Kante, die Mitralklappe in der Sektormitte einstellen, sodass der linke Ventrikel senkrecht im Sektor steht.
  4. Der kleine Finger der führenden Hand dient dabei als Auflage und Stabilisator.

Mit diesen zwei kontrollierten Manövern gelangt man automatisch in die standardisierte apikale lange Achse. Die einzigen Aufgaben lauten: exakt in der Herzachse gleiten und kontrolliert wippen, bis die Herzspitze mittig im Sektor steht. Die Schwierigkeit liegt in der Einfachheit.

Gütekriterien der apikalen langen Achse

  1. Die Eindringtiefe ist so gewählt, dass der linke Vorhof vollständig abgebildet ist.
  2. Die Spitze des linken Ventrikels erscheint spitz und liegt in der Mitte der Sektorspitze.
  3. Die Mitralklappe liegt zentral im Sektor, die Öffnung ist nach oben ausgerichtet.
  4. Spitze und apikale Wandabschnitte bilden ein gleichschenkliges Dreieck, die basalen und mittleren Wandabschnitte verlaufen nahezu parallel.
  5. Das Cavum wird mit maximalem Durchmesser abgebildet, Papillarmuskelanteile werden in der Regel nicht angeschnitten.
  6. Die Aortenklappe öffnet symmetrisch und schließt mittig, die Wände der Aorta ascendens verlaufen parallel.

Im Vergleich zur parasternalen langen Achse werden dieselben Strukturen dargestellt, mit zwei Unterschieden: Die Herzspitze ist zwingend mit abgebildet, und der rechte Ventrikel ist wegen der ungünstigeren Ausrichtung der Schallwellen schlechter abgrenzbar.

Tabelle 4: Korrekturmanöver in der apikalen langen Achse
BefundUrsacheKorrektur
Spitze rechts der SektorspitzeAnlotungspunkt zu weit kaudal und lateralGleiten nach kranial und medial
Spitze links der SektorspitzeAnlotungspunkt zu weit kranial und medialGleiten nach kaudal und lateral
Spitze rundlich statt spitzAnlotungspunkt in Richtung linke Schulter oder rechte Hüfte verlagertGleiten in Richtung rechte Hüfte beziehungsweise linke Schulter
Spitze mittig, Mitralklappe an den rechten Sektorrand verlagertfehlende ZentrierungWippen nach ventral und kranial
Spitze mittig, Mitralklappe an den linken Sektorrand verlagertfehlende ZentrierungWippen nach dorsal und kaudal
Cavum zu klein, linker Vorhof zu klein, scheinbare Kissing WallsTangentialschnitt durch den VentrikelKippen über die lange Kante
Aortenklappe nicht zu sehenRotationsfehler im UhrzeigersinnRotation gegen den Uhrzeigersinn, bis die Klappe symmetrisch öffnet
Aortenklappe sichtbar, zusätzlich Trikuspidalklappe und rechter VorhofRotationsfehler gegen den UhrzeigersinnGegenrotation im Uhrzeigersinn, bis die Trikuspidalklappe verschwindet

Warum diese Ebene für Messungen wichtig ist

Weil die Schallrichtung nahezu parallel zum Blutfluss durch Aorten- und Mitralklappe verläuft, ist der Dopplerwinkel günstig. Damit eignet sich die apikale lange Achse für die Bestimmung des linksventrikulären Schlagvolumens, für Gradienten bei Aorten- und Mitralklappenstenose, für die Klappenöffnungsfläche über die Kontinuitätsgleichung und für die Druckhalbwertszeit bei Aortenklappeninsuffizienz. Morphologisch lassen sich ein Herzspitzenaneurysma und Thromben im Bereich der Spitze beurteilen, was in der parasternalen langen Achse nicht möglich ist.

Übung 4.3, Rechenaufgabe

Sie messen im parasternalen Längsschnitt einen LVOT-Durchmesser von 2,0 cm und im apikalen Fünfkammerblick ein Geschwindigkeits-Zeit-Integral im LVOT von 18 cm. Die Herzfrequenz beträgt 70 pro Minute. Berechnen Sie Schlagvolumen und Herzzeitvolumen.

Übung 4.1

Übung 4.2

Lektion 5

Rotation, Vierkammerblick und Foreshortening

Aus der korrekt eingestellten apikalen langen Achse entsteht durch eine isolierte Rotation um 120 Grad im Uhrzeigersinn der Vierkammerblick. Diese Rotation ist anspruchsvoller als die 90-Grad-Rotation von parasternal, weil die Sonde apikal nicht elegant zwischen Daumen und Fingern gedreht werden kann, sondern ein Umgreifen erfordert. Hilfreich ist eine bewusste Pause nach der Hälfte: Nach etwa 60 Grad ist der Zweikammerblick erreicht.

Von der apikalen langen Achse zum VierkammerblickA3C0 Grad im UhrzeigersinnAortenklappe sichtbar,Mitralklappe zentralA2C60 Grad im UhrzeigersinnZwischenstopp,anteriore und inferiore WandA4C120 Grad im UhrzeigersinnSeptum senkrecht,beide Vorhöfe abgebildetnur rotierennur rotierenJede zusätzliche Kipp- oder Gleitbewegung erzeugt einen Schrägschnitt und verkürzt den Ventrikel.Reine Rotation aus dem korrekt eingestellten Ausgangsschnitt. Eigene Darstellung, nichtmaßstabsgetreu.
Abbildung 3: Entwicklung vom Dreikammerblick über den Zweikammerblick zum Vierkammerblick. Eigene Darstellung

Der Vierkammerblick

Dargestellt werden das Cavum des linken Ventrikels mit inferoseptaler und anterolateraler Wand einschließlich der Spitze, der rechtsventrikuläre Einflusstrakt mit apikaler Region und freier Wand, Mitral- und Trikuspidalklappe, beide Vorhöfe sowie das interventrikuläre und interatriale Septum. Als Gütekriterien gelten eine Eindringtiefe, bei der beide Vorhöfe vollständig abgebildet sind, eine Spitze des linken Ventrikels in der Mitte der Sektorspitze und ein senkrecht stehendes interventrikuläres Septum.

Beurteilt werden die Dimensionen aller vier Herzhöhlen, die globale systolische Funktion des linken Ventrikels einschließlich der Mitralklappenring-Verschiebung und der Ejektionsfraktion, die regionale Kontraktilität der inferoseptalen und anterolateralen Segmente, die diastolische Funktion, die systolische Funktion des rechten Ventrikels über die Trikuspidalklappenring-Verschiebung und die flächenbezogene Verkürzungsfraktion, Morphologie und Funktion von Mitral- und Trikuspidalklappe sowie Vorhof- und Ventrikelseptumdefekte, Aneurysmen und intrakardiale Thromben.

Tabelle 5: Korrekturmanöver im apikalen Vierkammerblick
BefundUrsacheKorrektur
Spitze rechts der SektorspitzeAnlotungspunkt zu weit medialAnlotungspunkt nach lateral verlagern, besser erneut über die parasternale und apikale lange Achse aufsuchen
Spitze links der SektorspitzeAnlotungspunkt zu weit lateralAnlotungspunkt nach medial verlagern, besser erneut über die parasternale und apikale lange Achse aufsuchen
Septum verläuft diagonal, Mitralklappe zum rechten Sektorrand verlagertfehlende ZentrierungWippen nach dorsal und lateral
Septum verläuft diagonal, Mitralklappe zum linken Sektorrand verlagertfehlende ZentrierungWippen nach ventral und medial
Höhlen zu klein, Klappen ohne saubere Öffnung, Sinus coronarius längs getroffenSchrägschnitt, Ebene zu weit dorsalKippen über die lange Kante nach ventral und kranial
Höhlen zu klein, zusätzlich LVOT oder Aortenklappe sichtbarSchrägschnitt, Ebene zu weit ventral, entspricht dem FünfkammerblickKippen über die lange Kante nach dorsal und kaudal
Basis des rechten Ventrikels und Trikuspidalklappenring zu klein bei sonst korrektem SchnittRotationsfehlerRotation anpassen

Zweikammerblick und Fünfkammerblick

Der Zweikammerblick liegt bei etwa 60 Grad Rotation und dient der Beurteilung der regionalen Kontraktilität der inferioren und anterioren Segmente, der Bestimmung der Ejektionsfraktion nach der Scheibchensummationsmethode als biplane Planimetrie gemeinsam mit dem Vierkammerblick sowie der Beurteilung der Größe des linken Vorhofs. Der Fünfkammerblick entsteht aus dem Vierkammerblick durch Kippen in Richtung Sternum, gegebenenfalls mit leichtem Verschieben nach kaudal. Er zeigt den linksventrikulären Ausflusstrakt, die Aortenklappe und die proximale Aorta ascendens.

Foreshortening

Foreshortening bezeichnet einen Verzerrungsfehler: Die Schallebene schneidet die Herzhöhlen nicht zentral, sodass Längen und Flächen systematisch zu klein erscheinen. Das Bild einer längs geteilten Zitrone, die nicht durch die Mitte geschnitten wurde, trifft den Sachverhalt gut. Der Fünfkammerblick ist das klassische Beispiel: Er eignet sich für die Beurteilung von Ausflusstrakt und Aortenklappe, nicht aber für die Dimensionen der Kammern. Verkürzte Schnitte müssen erkannt werden, sobald valide Messungen erforderlich sind.

Messfehler Box, EjektionsfraktionDie Ejektionsfraktion wird in der transthorakalen Echokardiographie als biplane Planimetrie im Zwei- und Vierkammerblick bestimmt. Formeln, die das Ventrikelvolumen aus einem einzelnen Durchmesser berechnen, setzen eine kugelförmige und symmetrisch kontrahierende Kammer voraus. Sie überschätzen die Funktion und sind bei regionalen Wandbewegungsstörungen ungeeignet. Ein verkürzter apikaler Schnitt verfälscht die Planimetrie zusätzlich.
Abbildung 4: Standardisierter apikaler Vierkammerblick der Klinik
Originalaufnahme folgtStandardisierter apikaler Vierkammerblick der Klinik

Standbild eines standardisierten Vierkammerblicks aus dem Simulator oder von einem einwilligenden Probanden, mit Beschriftung der vier Höhlen, des interventrikulären Septums und der Sektorspitze. Daneben, wenn möglich, ein bewusst verkürzter Schnitt zum Vergleich.

Bilddatei: bilder/p44-tte-a4c-gueteschnitt.jpg
Abbildung 4: Standardisierter apikaler Vierkammerblick der Klinik. Eigene Aufnahme vorgesehen. Vorlage zum Suchen: eigene Aufnahme der Klinik, keine Patientendaten im Bild

Übung 5.1

Übung 5.2

Übung 5.3

Lektion 6

Subxiphoidale Ebenen, Vena cava inferior und klinische Integration

Die subxiphoidale Anlotung ist in der Anästhesie und auf der Intensivstation die Position, die am häufigsten funktioniert. Die Sonde wird flach unter dem Rippenbogen aufgesetzt, die Leber dient als Schallfenster. Drei Schnittebenen gehören zum Ausbildungskonzept: der subxiphoidale Vierkammerblick, die subxiphoidale kurze Achse und der Längsschnitt der Vena cava inferior.

Subxiphoidaler Vierkammerblick

Er entspricht in der Aussage dem apikalen Vierkammerblick, wird aber aus flacherem Winkel gewonnen. Beurteilt werden Größenverhältnis der Kammern, globale Funktion, Perikarderguss und Rechtsherzbelastung. Der Perikarderguss ist in dieser Ebene besonders sicher zu erkennen, weil die Flüssigkeit sich dem Schallkopf zuwendet. Durch Rotation der Sonde gelangt man in die subxiphoidale kurze Achse, die in der Aussage der parasternalen kurzen Achse auf Papillarmuskelebene entspricht. Diese Möglichkeit ist der eigentliche Gewinn der Position: Wenn parasternal wegen Rückenlage und Beatmung kein verwertbares Bild gelingt, bleibt der Querschnitt des linken Ventrikels erreichbar.

Vena cava inferior

Im Längsschnitt wird die Vena cava inferior kurz vor der Einmündung in den rechten Vorhof dargestellt. Durchmesser und atemabhängige Variabilität geben orientierende Hinweise auf den Füllungszustand. Diese Hinweise sind bei kontrollierter Beatmung, erhöhtem intraabdominellem Druck und Rechtsherzbelastung nur eingeschränkt verwertbar und ersetzen keine dynamische Volumenreagibilitätsprüfung. Wichtig ist außerdem die Unterscheidung von der Aorta: Die Vena cava inferior mündet in den rechten Vorhof, ist komprimierbar und atemvariabel, die Aorta pulsiert und weist eine dicke, echoreiche Wand auf.

Integration in die anästhesiologische Praxis

Tabelle 6: Welcher Schnitt beantwortet welche Frage am schnellsten
Klinische FrageErster SchnittWarum
Perikarderguss und Tamponadesubxiphoidaler VierkammerblickFlüssigkeit liegt schallkopfnah, auch in Rückenlage darstellbar
globale Pumpfunktion grobparasternale lange AchseReferenzschnitt, rasch reproduzierbar
Rechtsherzbelastungparasternale kurze Achse auf PapillarmuskelebeneSeptumform und Größenverhältnis unmittelbar sichtbar
Ejektionsfraktion quantitativapikaler Vier- und Zweikammerblickbiplane Planimetrie erforderlich
Klappengradient, Schlagvolumenapikale lange Achse und Fünfkammerblickgünstiger Dopplerwinkel
Volumenstatus orientierendVena cava inferior im Längsschnittrasch verfügbar, aber begrenzt aussagekräftig
Aus der Praxis
  • Jede fokussierte Untersuchung wird mit Bildsequenzen dokumentiert, nicht mit Standbildern; Bewegung ist Teil des Befunds.
  • Der Befund enthält die eingestellten Schnitte und den Hinweis, wenn ein Schnitt nicht standardisiert eingestellt werden konnte.
  • Bei nicht standardisierbarem Schnitt wird das Ergebnis besonders kritisch bewertet und im Befund vermerkt.
  • Fokussierte Befunde werden als solche gekennzeichnet und ersetzen keine umfassende Echokardiographie.
Evidence Box, VergleichbarkeitDie Standardisierung dient nicht der Ästhetik, sondern der Vergleichbarkeit. Nur wenn die Einstellkriterien eingehalten werden, sind Messergebnisse zwischen Untersuchern und im Verlauf vergleichbar. Kann ein Schnitt aus anatomischen oder physikalischen Gründen nicht standardisiert eingestellt werden, gehört dieser Umstand in den Befund.

Übung 6.1

Übung 6.2

Lektion 7

Fälle, Merksätze und Aufgaben

Fall 1: Kein parasternales Fenster

Beatmete Patientin in Rückenlage, Frage nach Rechtsherzbelastung.

Fall 1

Fall 2: Eine zu gute Ejektionsfraktion

Wert aus Durchmessern im M-Mode bei bekannter Vorderwandnarbe.

Fall 2

Merksätze

  • Wenige Schnitte, dafür standardisiert.
  • Aus einem Schnitt wird der nächste entwickelt, nicht neu gesucht.
  • Gleiten verlagert, Kippen verschiebt die Ebene, Wippen zentriert, Rotieren dreht.
  • Die parasternale lange Achse definiert die Herzachse.
  • Die Papillarmuskelebene zeigt den Abschnitt mit der größten Kraftentwicklung.
  • Spitze mittig und spitz: erst dann ist der apikale Schnitt brauchbar.
  • Der Fünfkammerblick ist für Klappen gut und für Kammerdimensionen unbrauchbar.
  • Die Ejektionsfraktion wird biplan planimetriert.
  • Subxiphoidal ist die Position, die in Rückenlage am häufigsten gelingt.
  • Nicht standardisierbar eingestellte Schnitte gehören mit diesem Vermerk in den Befund.

Aufgaben

Aufgabe 1: Untersuchungsgang planen

Gegeben:
Ein Patient wird vor einer dringlichen Hüftoperation mit neu aufgetretener Dyspnoe vorgestellt. Sie haben zehn Minuten und ein Gerät mit Phased-Array-Sonde.

Frage:
Welche Schnitte stellen Sie in welcher Reihenfolge ein, und welche Fragen beantworten Sie damit?

Lösung

Parasternale lange Achse zur groben Beurteilung von Pumpfunktion, Ausflusstrakt, Aortenklappe, Vorhofgröße und Perikard. Anschließend Rotation in die kurze Achse auf Papillarmuskelebene zur Beurteilung von regionaler Kontraktilität, Septumform und Rechtsherzbelastung. Danach Gleiten und Wippen in die apikale lange Achse, Rotation in den Vierkammerblick zur Beurteilung der Höhlenverhältnisse und der Klappen. Abschließend subxiphoidal der Blick auf Perikard und Vena cava inferior. Der Befund wird als fokussierte Untersuchung gekennzeichnet.

Aufgabe 2: Die runde Herzspitze

Gegeben:
Im apikalen Schnitt erscheint die Spitze des linken Ventrikels rundlich statt spitz, die Mitralklappe liegt zentral.

Frage:
Was ist die Ursache, und wie korrigieren Sie?

Lösung

Der Anlotungspunkt liegt nicht über der eigentlichen Herzspitze, sondern ist in Richtung linke Schulter oder rechte Hüfte verlagert. Korrigiert wird durch Gleiten in die jeweils entgegengesetzte Richtung, also in Richtung rechte Hüfte beziehungsweise linke Schulter. Eine reine Kipp- oder Wippbewegung löst das Problem nicht, weil der Fehler im Anlotungspunkt und nicht in der Zentrierung liegt. Gelingt die Korrektur nicht, wird erneut über die parasternale lange Achse aufgebaut.

Aufgabe 3: Messung kritisch prüfen

Gegeben:
Ein Schlagvolumen wird mit 95 ml angegeben, berechnet aus einem LVOT-Durchmesser von 2,6 cm und einem Geschwindigkeits-Zeit-Integral von 18 cm.

Frage:
Prüfen Sie die Rechnung und benennen Sie die Fehlerquelle mit dem größten Einfluss.

Lösung

Die Fläche beträgt pi mal 1,3 zum Quadrat, also etwa 5,31 cm², multipliziert mit 18 cm ergibt das etwa 96 ml. Die Rechnung stimmt. Die größte Fehlerquelle ist der Durchmesser, weil er quadratisch eingeht: Eine Abweichung von 2 mm verändert das Ergebnis um etwa 15 %. Der Durchmesser muss deshalb im gezoomten zweidimensionalen Bild in der Mittsystole gemessen werden, und der Schnitt muss standardisiert sein.

Aufgabenblock abschließen

Markieren Sie den Block als bearbeitet, wenn Sie alle Aufgaben gelöst und mit den Lösungen verglichen haben.

Abschlussquiz, etwa 12 Minuten

Abschlussquiz

Zwölf Fragen. Bestanden ab 80 %.

Zum Nachschlagen

Begriffe und Literatur

BegriffBedeutung
PLAXparasternale lange Achse
PSAXparasternale kurze Achse
A3C, A4C, A2C, A5Capikaler Drei-, Vier-, Zwei- und Fünfkammerblick
LVOTlinksventrikulärer Ausflusstrakt
VTIGeschwindigkeits-Zeit-Integral
Kissing Wallssich berührende Ventrikelwände, Hinweis auf Hypovolämie oder Tangentialschnitt
D-SignD-förmiger linker Ventrikel in der kurzen Achse bei Rechtsherzbelastung
ForeshorteningVerkürzung durch nicht zentrale Schnittführung
MAPSE, TAPSEsystolische Verschiebung des Mitral- beziehungsweise Trikuspidalklappenrings

Literatur

  1. Mäcken T, Rembecki M. Transthorakale Echokardiografie für Anästhesistinnen und Anästhesisten: sieben Schnitte und ein System. Radiomegahertz, Blogbeitrag und Podcast, radiomegahertz.de, abgerufen im September 2026.
  2. Mäcken T, Rembecki M. Die korrekte parasternale Anlotung und Sondenmanöver. Radiomegahertz, Blogbeitrag und Podcast, radiomegahertz.de, abgerufen im September 2026.
  3. Mäcken T, Rembecki M. Die korrekte apikale Anlotung: Entwicklung der Schnitte. Radiomegahertz, Blogbeitrag und Podcast, radiomegahertz.de, abgerufen im September 2026.
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  5. Knierim J, ten Freyhaus H, Magunia H, et al. Transthorakale Echokardiographie. S2k-Leitlinie, AWMF-Register 085-004, Fassung 2025.
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